| 19.06.26 | 20.00 h | Jazzkonzert |
| Doppler Trio (NL) |
Improvisierter Jazz zwischen Tradition und Experiment.
Das niederländisch-deutsche Doppler Trio präsentiert einen frischen Blick auf das Klaviertrio:
Mit Daniël van der Duim (Piano, Synthesizer), Floris-Jan van den Berg (Bass, Stimme) und Hendrik Eichler (Drums, Percussion, Effekte, Stimme) verschmelzen Jazz, Improvisation, elektronische Klänge und globale Einflüsse zu atmosphärischen Klanglandschaften, tragenden Melodien und tanzbaren Grooves.
Ihr neues Album erscheint bald auf dem Bremer Label BERTHOLD Records.
„Eingängige Melodien, ätherische Sounds, knackige Beats, formvollendete Impros, feinsinnige Texturen.“ – Jazzthetik
https://www.instagram.com/dopplertrio/
https://www.youtube.com/@doppler-trio158
Solidaritätszuschlag. Zahl, was Du kannst. Empfohlen 15 – 30 €
| 06.06.2026 | 20:00 Uhr | Klassikkonzert |
| NEOS – Ensemble |
Das NEOS Ensemble ist zurück: Nach einer Pause formiert sich die Gruppe um Cellist Leander Kippenberg neu und präsentiert mit herausragenden
jungen Musiker:innen die ganze Vielfalt der Klavierquartett-Literatur.
Mit Miriam Helms Alien (Violine),
Yue Yu (Viola),
Leander Kippenberg (Cello) und
Michael Cohen-Weissert (Klavier)
widmet sich das Ensemble zwei Meisterwerken:
- Franz Schubert, Streichtrio Nr. 1 in B-Dur, DV471,
- Mozarts Klavierquartett in Es-Dur, KV 493, und
- Brahms’ Klavierquartett in c-Moll, op. 60.
Zwischen klassischer Klarheit und romantischer Dramatik entfaltet sich ein spannungsreiches Konzert voller Dialog, Tiefe und Ausdruckskraft.
| 05.06.2026 | 20:00 Uhr | Jazzkonzert |
| Tarun Balani Quartet |
Aktuelle Ausstellung: UTOPIE.HEIMAT – 40 Künstler:innen zum Thema Heimat zwischen Sehnsucht, Erinnerung und Verantwortung.
Konzert:
Purpur – Gewinnerband der Jazzkonkurrencen 2026 (JazzDanmark)
Das dänische Ensemble Purpur wurde am 27. Mai frisch zur Gewinnerband der renommierten Jazzkonkurrencen von JazzDanmark 2026 gekürt.
Das Finale im legendären Jazzhus Montmartre in Kopenhagen entwickelte sich vor ausverkauftem Haus zu einem ebenso hochklassigen wie spannenden Konzertabend.
Nach Qualifikationskonzerten in Odense, Aalborg und Kolding traten die Finalbands ELJO, Purpur und Venya gegeneinander an.
Trotz eines unerwarteten Zwischenfalls während ihres ersten Auftritts kehrte Purpur später in veränderter Besetzung auf die Bühne zurück
und überzeugte Jury und Publikum mit einer energiegeladenen, folk-inspirierten Interpretation des modernen nordischen Jazz.
Die sieben jungen Musikerinnen verbinden Jazz, Pop und Folk zu einem frischen, experimentierfreudigen und mitreißenden Sound und zählen damit zu den spannendsten neuen Stimmen der dänischen Jazzszene.
Wir freuen uns sehr, Purpur am 30. Mai 2026 im Rahmen der Langen Nacht der Museen bei uns zu Gast zu haben.
Die Band spielt zwei Live-Sets um 20:00 Uhr und 21:00 Uhr.Das Tarun Balani Quartet des indischen Schlagzeugers, Komponisten und sonic storytellers Tarun Balani ist ein stilistisch grenzüber-schreitendes zeitgenössisches Jazzensemble. An seiner Seite spielen die Trompeterin Sonja Ott (Schweiz), der Gitarrist Olli Hirvonen (Finnland /USA) und die Pianistin Marie Kruttli (Deutschland /Schweiz). Gemeinsam erschaffen sie immersive Klanglandschaften, in denen die Grenzen zwischen Jazz, Improvisation, elektronischen Texturen und globalen Traditionen verschwimmen.
Mit Wurzeln in Indien, Europa und den Vereinigten Staaten lebt das Quartett von interkultureller Zusammenarbeit und dem gemeinsamen Anspruch, die Sprache des Jazz weiterzuentwickeln. Ihre Musik speist sich aus vielfältigen Einflüssen – von der Disziplin und Dynamik des modernen Jazz bis zur atmosphärischen Tiefe des elektronischen Ambient – und setzt sich zugleich intensiv mit drängenden zeitgenössischen Themen wie Klimawandel, Migration und Identität auseinander.
Ihr aktuelles Album ڪڏهن ملنداسين Kadahin Milandaasin (BERTHOLD Records, 2025) ist eine tiefgehende Auseinandersetzung mit Herkunft und Zugehörigkeit. Inspiriert von Balanis sindhischer Abstammung und der Migration seines Großvaters von Sindh nach Neu-Delhi, verbindet das Werk traditionelle sindhische Volksmusik mit modernen Jazzkompositionen. Das Ergebnis ist eine eindringliche Reflexion über Erinnerung, Sehnsucht und kulturelle Bewahrung – neu interpretiert durch die kollektive künstlerische Handschrift der Band.
Die Konzerte des Quartetts sind bekannt für ihre emotionale Intensität und ihre genreübergreifende Vision. Sie begeistern das Publikum auf Bühnen weltweit, darunter das Roskilde Festival, jazzahead!, das Magnetic Fields Festival, das NH7 Weekender, das Serendipity Arts Festival sowie das Jazz Cafe in London.
„Taruns zurückhaltendes und zugleich federndes Schlagzeugspiel sowie seine fantasievollen Kompositionen sind schlichtweg bemerkenswert.“ — AllAboutJazz
„Melodien sind wie Sonnenstrahlen, die in unzählige Richtungen gebrochen werden und immer neue Facetten offenbaren … Rhythmisch ist der Dialog fesselnd … Dieses Album ist unglaublich. Die Musik ist atemberaubend.“ — Best of Jazz on Bandcamp 2025
„Mit Kadahin Milandaasin lotet Balani die Tiefen persönlicher Trauer aus und filtert sie mutig durch die Linse zeitgenössischer Musik.“ — JazzTimes
„Kadahin Milandaasin ist ein klanglicher Liebesbrief an Sindh.“ — The Hindu
„Tarun Balanis neues Album führt ihn zu seinen sindhischen Wurzeln, zur Kunst seines Großvaters und zu einem cineastischen Jazz.“ — Rolling Stone India
„Das neue Album des Musikers Tarun Balani ist eine Meditation über Erinnerung und Verlust.“ — The Indian Express
Tarun Balani (IN) — Drums
Sonja Ott (CH) — Trompete
Olli Hirvonen (FI/US) — Gitarre & Electronics
Marie Kruttli (DE/CH) — Piano & Synthesisers
https://www.instagram.com/tarunbalani/
https://tarunbalani.bandcamp.com/album/kadahin-milandaasin
https://open.spotify.com/intl-de/artist/4jwaDujIANigjvMCLBG4XW
| 30.05.26 | 18:00 – 24:00 h | Ausstellung | Konzert |
| LANGE NACHT DER MUSEEN |
Aktuelle Ausstellung: UTOPIE.HEIMAT – 40 Künstler:innen zum Thema Heimat zwischen Sehnsucht, Erinnerung und Verantwortung.
Konzert:
Purpur – Gewinnerband der Jazzkonkurrencen 2026 (JazzDanmark)
Das dänische Ensemble Purpur wurde am 27. Mai frisch zur Gewinnerband der renommierten Jazzkonkurrencen von JazzDanmark 2026 gekürt.
Das Finale im legendären Jazzhus Montmartre in Kopenhagen entwickelte sich vor ausverkauftem Haus zu einem ebenso hochklassigen wie spannenden Konzertabend.
Nach Qualifikationskonzerten in Odense, Aalborg und Kolding traten die Finalbands ELJO, Purpur und Venya gegeneinander an.
Trotz eines unerwarteten Zwischenfalls während ihres ersten Auftritts kehrte Purpur später in veränderter Besetzung auf die Bühne zurück
und überzeugte Jury und Publikum mit einer energiegeladenen, folk-inspirierten Interpretation des modernen nordischen Jazz.
Die sieben jungen Musikerinnen verbinden Jazz, Pop und Folk zu einem frischen, experimentierfreudigen und mitreißenden Sound und zählen damit zu den spannendsten neuen Stimmen der dänischen Jazzszene.
Wir freuen uns sehr, Purpur am 30. Mai 2026 im Rahmen der Langen Nacht der Museen bei uns zu Gast zu haben.
Die Band spielt zwei Live-Sets um 20:00 Uhr und 21:00 Uhr.
| 29.05.2026 | jeweils von 19:00 - 22:00 Uhr |
| Kakaozeremonie | Tanz - Kakao - Meditation |
KAKAOZEREMONIE & LIVEMUSIK MIT MARE NOSTRUM
Zeremonieleiterin - Valeria Carrasco Pardo
Gesang & Gothische Harfe - Lola Suraya Atkinson
Blockflöte - Laura Dümpelmann
Rabab - Dávid Budai
Wir beginnen die Kakaozeremonie mit meditativem Ruhen und Lauschen, während der Kakao kocht und Musik gespielt wird, dann gibt es ein warm up und wir bewegen uns sanft im Raum, um uns zu verbinden. Danach genießen wir den Kakao in Ruhe und Achtsamkeit. Am Ende lassen wir die Energie gemeinsam beim Tanzen frei fließen und erden uns wieder gemeinsam in einer Schlussentspannung.
Mit sich organisch entwickelnden Klängen formen wir Tanzmusik die auf intime und spontane weise mit den Tänzer:innen interagiert.
Für die meditativen Phasen werdet ihr schwebende Melodien über Lieder von Lola und Hildegard hören, in die einfühlsam der Klang unserer Instrumente hineingewoben wird.
| 22.05.2026 | 20:00 Uhr | Konzert |
| Two Crows for Comfort |
Zweifache Gewinner der MCMA-Auszeichnung „Roots Duo/Group of the Year“: Two Crows for Comfort sind ein tourendes Folk/Americana-Duo aus der Prärie-Wunderlandschaft von Manitoba, Kanada. Mit weit über hundert Konzerten pro Jahr leben die beiden Troubadoure das ganze Jahr über auf der Straße – in einem 18-Fuß-Wohnwagen, gemeinsam mit ihrem 90 Pfund schweren Rettungshund Elliot. Bekannt sind sie nicht nur für ihre kraftvollen Lead-Vocals, ihre ausgefeilten Harmonien und besonderen Arrangements, sondern auch für ihr ebenso humorvolles wie berührendes Storytelling und ihren spontanen Bühnen-Schlagabtausch, der dem Publikum noch lange nach dem Konzert ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Sie waren bereits auf Festivals in ganz Kanada, den USA und Großbritannien zu sehen, darunter das Winnipeg Folk Festival (MB), das Dripping Springs Songwriters Festival (TX), das Black Bear Americana Festival (CT) und das Blueberry Festival (AK). Außerdem standen sie als Support für Künstler*innen wie Bruce Cockburn, Ani DiFranco, David Amram und Pokey LaFarge auf der Bühne. Trotz ihres intensiven Tourplans haben sie bislang drei Studioalben geschrieben und aufgenommen – das jüngste trägt den Titel „Next to Me“.
| 14.05.2026 | 17:00 Uhr | Album-Release-Konzert |
| MARYBELLE HILDEGARD |
Album-Release-Konzert | MARYBELLE HILDEGARD |
Gothische Harfe und Gesang - Lola Suraya Atkinson
Blockflöte - Laura Dümpelmann
Rabab - Dávid Budai
Ein poetisch musikalischer Dialog mit Stimme, Harfe, Rabab und Blockflöte inspiriert von der Tradition des spontan gesungenen Gedichtes.
Lieder von Marybelle (Lola Suraya Atkinson) und Hildegard von Bingen über die Verbindung von transzendentaler und sinnlicher Liebe und die sich stetig erneuernde Kraft der Natur. Mit Poesie auf Walisisch, Französisch und Englisch.
In diesem Konzert werden die Songs gespielt, die im Dezember im Studio Hedwig der Villa Sponte von Oscar Homberg aufgenommen wurden - finanziert von der Büssing & Feischen Foundation.
Solidaritätszuschlag. Zahl, was Du kannst. Empfohlen 15 – 30 €
| 08.05.2026 | 20:00 Uhr | Jazzkonzert |
| Eyal Lovett Trio feat. Eran Har Even |
Der in Israel geborene Eyal Lovett zählt zu den faszinierendsten Jazzpianisten und Bandleadern, die derzeit in Europa aktiv sind. Seine Alben werden seit 2019 beim Bremer Label BERTHOLD records veröffentlicht.
Eyals Musik ist stark vom Erzählen geprägt, von tiefgründigen, durchdachten Kompositionen. Inspiriert von Künstlern wie Bill Evans, Brad Mehldau sowie Avishai Cohen, Shai Maestro und Gilad Hekselman zeichnet sich seine Musik durch eine „klassische“ Architektur und Entwicklung, rhythmische Komplexität und eindringliche mediterrane Melodien aus.
2022 schloss Eyal das renommierte Solistenprogramm an der Royal Academy of Music, Aalborg ab, wo er heute selbst als Dozent tätig ist.
Der Gitarrist Eran Har Even (geboren ebenfalls in Israel) lebt in Amsterdam. 2012 schloss Eran sein Masterstudium am Conservatorium van Amsterdam ab, wo er heute auch unterrichtet. Er zählt zu den aktivsten Persönlichkeiten der niederländischen Jazzszene.
Wie Eyal ist auch Eran ein Geschichtenerzähler auf seinem Instrument. Sein nuanciertes, warmes Spiel ergänzt Eyals Pianoklang auf natürliche Weise und schafft fesselnde Dialoge voller Ausdruckskraft. Eine zutiefst ehrliche und emotionale Musik, in der man sich als Zuhörer verlieren kann.
Eyal Lovett – piano
Eran Har Even – guitar
Morten Østerlund Larsen – bass
Aidan Lowe – drums
Video:
https://www.youtube.com/watch?v=9Qqlyho5fbs&list=RD9Qqlyho5fbs&start_radio=1
Audio:
https://open.spotify.com/intl-de/artist/2nWU6AHzibFay6s15UoWXl
https://eyallovettmusic.bandcamp.com/
https://www.eyallovett.com/
https://www.instagram.com/eyal.lovett.music/
https://www.youtube.com/@eyalov123
| jazzahead! CLUBNIGHT 2026 | 24.04.2026 |
| 20.00 - 21.00 Uhr | Tarun Balani Quartett - "Kadahin Milandaasin"|
| 21.30 - 22.30 Uhr | Kenneth Dahl Knudsen's HEXORA |
| ab 23.00 Uhr | BERTHOLD records All-Star JAM SESSION |
https://tarunbalani.com/
Tarun Balani ist einer der herausragenden Künstler, die aus Neu-Delhi, Indien, hervorgegangen sind. Sein aktuelles Album Kadāhin Milandaasin („Wann werden wir uns wiedersehen“) verfolgt die Nachklänge seines sindhischen Erbes durch das Leben und die Schriften seines verstorbenen Großvaters, des postmodernen sindhischen Autors K. S. Balani.
https://kennethdahlknudsen.net/
https://www.instagram.com/kennethdahlknudsenbass/
Der dänische Bassist und Komponist Kenneth Dahl Knudsen hat mit HEXORA die Zukunft der akustischen Tanzmusik eingeleitet: die schwedische Flötistin Elsa Nilsson, gefeiert für ihren melodischen Fluss und große künstlerische Bandbreite, dazu Toms Rudzinskis, vielleicht der heißeste Saxofonist des Baltikums. Inga Rothammel steuert atmosphärische Klanglandschaften und ausdrucksstarke Improvisationen bei. An der Bassposaune verbindet Maxine Troglauer Jazz und klassische Virtuosität. Hendrik Eichler treibt das Ensemble mit dynamischem Groove, Feingefühl und unerschöpflicher Energie voran. Exzessiv!
www.berthold-records.de
https://www.instagram.com/bertholdrecords
Legendär. Session Host: Kenneth Dahl Knudsen
jazzahead! CLUBNIGHT DOUBLE
2 Nights - 40 Clubs
TICKETS
| 10.04.2026 | 19.00 Uhr | Moderationskonzert |
| Mit Haut und Haar - die musizierenden Sinne - |
| Veranstaltung: Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie |
https://www.lichtenberger-institut.de/
Mit Haut und Haar - die musizierenden Sinne -
Bei aller musischen Inspiration: Austragungsort der Musik ist letztlich der menschliche Körper. Dies gilt für die Darstellenden und für die vermeindlich passiv Hörenden gleichermaßen. Was fühlen wir körperlich neben dem eigentlichen Hörgenuss?
Dieses Moderationskonzert thematisiert Empfindungsebenen über die sprichwörtliche „Gänsehaut“ hinaus.
Wesenheiten des Klanges wie Sonorität, Brillanz, Pulsation, Klangvolumen, Legato, Vibration und Resonanz werden zu den eigentlichen Hauptdarstellern.
Es musizieren und moderieren Nina Nussbaum und Johanna Rohmert-Landzettel (Gesang), Martin Landzettel (Violine) und Hiromi Shimomura (Klavier)
Geboten wird Vokal- und Instrumentalmusik von Monteverdi bis in die Romantik.
| 02.04.2026 | 20.00 Uhr | Jazzkonzert | Blåly |
https://www.blaaly.com/
Aus treibenden Drum-Grooves, hypnotischen Klaviermustern und ätherischen Kontrabassklängen entsteht eine offene, reduzierte und tiefgehende Klangwelt.
Blåly erschaffen atmosphärische Instrumentalmusik, deren Klang fest in Zusammenarbeit und Gemeinschaft verwurzelt ist. Durch die Verbindung sanfter, lyrischer Melodien mit farbenreicher, melancholischer Harmonik interpretieren und gestalten sie jedes Stück mit einer reifen, texturalen Klangpalette. Dabei greifen sie auf Elemente musikalischer Poesie sowie auf Jazz-, Folk-, nordische und klassische Traditionen zurück.
Im Jahr 2024 veröffentlichte Blåly ihr Debütalbum „Nystalgi“ beim renommierten Jazzlabel April Records. Die Platte wurde vom dänischen nationalen Rundfunk zum Album der Woche gewählt und von nationalen wie internationalen Medien und Zeitungen hochgelobt. Seitdem hat Blåly eine Vielzahl ausverkaufter Konzerte gespielt, und im Jahr 2026 wird die Band mehrere Singles sowie ihr zweites Studioalbum veröffentlichen.
https://www.youtube.com/watch?v=ngMomYinYJw
https://www.youtube.com/watch?v=N8ymL70V4TA
Barbara Fiig - Piano
Timon Matern - Drums
Johan Kjær Houver - Bass
| 29.03.2026 | 11.00 Uhr | Matinee | Benefizkonzert |
| Konzerte für Klimagerechtigkeit | Roland Vossebrecker |
Seit mehreren Jahren veranstaltet Roland Vossebrecker einmal jährlich eine Konzertserie mit Benefizkonzerten zugunsten von Oxfam (https://www.oxfam.de/). Ziel ist es, durch möglichst viele Konzerte eine möglichst große Wirkung zu erzielen: In den vergangenen Jahren kamen so jeweils zwischen 23 und 30 Konzertauftritte zusammen. Sämtliche Spenden gingen dabei ohne Abzüge an die unterstützte Organisation.
Als klassischer Pianist und Komponist – auch mit eigenen Werken – erreicht Roland Vossebrecker zwar meist ein eher kleines Publikum. Doch die Vielzahl der Konzerte macht den Unterschied: Über die Jahre konnte auf diese Weise bereits eine Gesamtspendensumme von 152.000 Euro gesammelt werden.
Seit der Gründung der Initiative KlimaGerecht Leben vor gut drei Jahren, die er gemeinsam mit Freund*innen ins Leben gerufen hat, wird das Projekt unter dem Titel „Konzerte für KlimaGerechtigkeit“ fortgeführt. Damit verbindet sich musikalisches Engagement ausdrücklich mit der Frage globaler, sozialer und ökologischer Gerechtigkeit.
Neben seiner Tätigkeit als Musiker engagiert sich Roland Vossebrecker in der historisch-politischen Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik. Er organisiert und leitet Bildungsreisen nach Oświęcim/Auschwitz sowie nach Łódź (ehemals Ghetto Litzmannstadt) und zum Vernichtungslager Kulmhof/Chełmno.
Seine Benefizkonzerte verstehen sich daher auch als politisches Zeichen: gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, nationalen Egoismus – und für Solidarität, Verantwortung und eine gerechtere Welt.
| 21.03.2026 | 20.00 Uhr | Jazzkonzert | 8 Octopi |
https://www.youtube.com/watch?v=EhKIyHKYdPQ
Ben Zahler lässt keinen Zweifel: im Focus von 8 Octopi steht der Song. Der Flötist, Komponist und Texter aus dem schweizerischen Basel ist Leader einer Gruppe, die sich nicht so ohne Weiteres fassen lässt. Eine Jazzformation – das schon. „So werden wir meist wahrgenommen“, schmunzelt Zahler. „Ein paar der Stücke sind aber auch nah an Popsongs“, stellt er fest. Es überwiegen kompakte Songformen, die Arrangements sind klar auf den Lied-Kontext zugeschnitten. Andererseits gibt es solistische, auch mal kollektive Freiheiten. Und dann ist da die Instrumentierung: ein akustisches Quartett (neuerdings erweitert um einzelne elektronische Farben), in dem Stimme und Flöte nebeneinander agieren, während Klavier und Kontrabass die federnde Basis bilden. Kein Schlagzeug – und doch rhythmisch nachdrücklich.
Zahlers Songs als anspruchsvoll zu bezeichnen, träfe sicherlich zu. Allerdings unterschlägt es, dass das Kluge, Komplexe und Ambitionierte meist transparent und zugänglich wirkt. Ein Beispiel für die hohe Kunst, Anspruchsvolleres vergleichsweise leicht erscheinen zu lassen. Das liegt auch am Gesang. Patricija Skof bewegt sich mit großer Selbstverständlichkeit und mit Hingabe durch die Songs. Sie verleiht den Titeln stimmlich und durch ihren Ausdruck eine besondere Qualität, der man gerne folgt. Das Erstaunliche: die gebürtige Slowenin stieß erst vor gar nicht so langer Zeit zur Band. Ein echter Glücksfall, geradezu eine Fügung, wie Ben Zahler es empfindet.
Patricija Skof - Vocals
Ben Zahler - Querflöte
Iannis Obiols - Piano
Illya Alabuzhev - Kontrabass
| 13.03.2026 | 20.00 Uhr | Konzert |
| Udo Klopke | Singer/Songwriter |
https://www.youtube.com/watch?v=VOL1WXNgnkI
Udo Klopke ist ein Singer/Songwriter, der sein Publikum mit seinem ganz eigenen Stil begeistert, und dafür bereits mehrfach u.a. beim Deutschen Rock und Pop Preis ausgezeichnet wurde.
Mit mehreren Alben im Gepäck – zuletzt das hochgelobte Werk “The King is Dead” – tourt Udo
regelmäßig durch ganz Deutschland und überzeugt sowohl in intimen Clubs als auch auf großen Festivalbühnen. Das letzte Jahr führte ihn und seine Band mit über 50 Konzerten von Hamburg bis Heidelberg, von Krefeld bis Berlin, mit einem Highlight als Support für die britische New Wave Band „Fischer-Z“.
Obwohl mehrfach von der Fachpresse gelobt, und auf Wettbewerben ausgezeichnet, ist er doch auf der Bühne zu Hause. Hier zeigen sich die Spielfreude und die Leidenschaft und der Spaß an der Musik am besten. So schafft er Konzerterlebnisse, die lange nachwirken.
Zwischen Rock und Pop, Reggae, Blues und Weltmusik handeln seine Songs von den kleinen und großen Momenten des Lebens – mal nachdenklich, mal augenzwinkernd, mal Funken schlagend – aber handgemacht und immer berührend.
Ob als Solokünstler oder im Trio: Udo Klopke überzeugt mit musikalischer Vielseitigkeit, echter Persönlichkeit und einem Sound, der sowohl Kopf, Herz als auch die Beine anspricht.
www.udo-klopke.de
Solidaritätszuschlag. Zahl, was Du kannst. Empfohlen 15 – 30 €.
| 07.03.2026 | 20.00 Uhr | Klassikkonzert |
| Sponte Chamber - Die neue Kammermusikreihe in Bremen |
| TAUSEND UND EINE NACHT |
https://www.youtube.com/watch?v=4EJEhzBF9T4
Besetzung:
Sebastian Casper - Violine
Salvatore Di Lorenzo - Violine
Tomohiro Arita- Viola
Leander Kippenberg- Cello
Liana Lehmann - Klarinette
Hélenè Freyburger - Flöte
Oliver Wass - Harfe
Unter dem Titel „Tausend und eine Nacht“ lädt die neue Kammermusikreihe Sponte Chamber zu einem Abend ein, an dem Musik und Erzählkunst aufeinandertreffen.
Im Zentrum steht die Figur der Scheherazade, die durch die Macht des Erzählens nicht nur ihr eigenes Leben und das vieler Jungfrauen rettet, sondern auch einen von Wut und Rachsucht geprägten König verwandelt und heilt. Ihre Geschichte steht für Klugheit und Mut, für Transformation und Erlösung – und für die zeitlose Kraft von Sprache und Fantasie.
Zu hören sind eine Bearbeitung von Rimsky-Korsakows „Scheherazade“ für Septett, Maurice Ravels farbenreiches „Introduction et Allegro“ sowie das tief berührende Larghetto aus Mozarts Klarinettenquintett.
In den poetisch-musikalischen Abend eingebunden sind zudem neu erfundene Geschichten von Schülerinnen und Schülern aus Gröpelingen – Erzählungen, die Scheherazade heute dem König erzählen könnte.
„Tausend und eine Nacht“ ist ein Konzert über die Macht der Fantasie, über Mut und Klugheit, über Wandel und Erlösung – und eine Einladung, für einen Abend in eine Welt einzutreten, in der Musik und Geschichten Herzen verändern.
| 06.03.2026 | 20.00 Uhr | Jazzkonzert |
| Zinssou Quartett |
https://open.spotify.com/intl-de/artist/2KBcOpdEX6IhG917WDRHpu
Das das Zinssou Quartet, Gewinner der dänischen Jazzkonkurrencen 2025, erweitert die Grenzen dessen, was ein modernes Jazzquartett sein kann. Mit Klavier und Cello im Vordergrund verbindet das Quartett Elemente der klassischen Kammermusik, der traditionellen nordischen Musik und des modernen New Yorker Jazz. Die Debüt-EP des Quartetts „Et ungdomstestamente“ ist eine Hommage an Naivität, Sehnsucht und all jene Dinge, die die Jugend ausmachen. Die junge Band verfolgt einen intuitiven und explorativen Zugang zur Musik und strebt nach einem ehrlichen und lebendigen Ausdruck. Mit einer starken Präsenz in der Musik lädt das Zinssou Quartet die Zuhörer*innen in ein sensibles und verspieltes Universum ein, das Körper und Seele berührt.
Maiken Thunbo - Cello
Carl Zinssou - Piano
Elias Hvidtfeldt - Bass
Lasse Gerup - Drums
|28.02.2026 | 20.00 Uhr | Klassikkonzert |
| PIANO SOLO - CELLO SOLLO |
https://www.michaelrettig.de/
Seit vielen Jahren spielen Clovis Michon (Cello) und Michael Rettig (Klavier) zusammen. Das wird auch dieses Mal so sein, allerdings mal ausnahmsweise jeder solo.
Michael Rettig spielt Werke von Arvo Pärt, Federico Mompou, Peteris Vasks, Philip Glass und eigene Kompositionen für Klavier solo.
Clovis Michon spielt Werke von Benjamin Britten und J.S. Bach für Cello solo.
| 21.02.2026 | 20.00 Uhr | Jazzkonzert |
| DISHWASHER_ |
Dishwasher_ sind die jüngsten Vertreter einer weiteren neuen Welle von Talenten der fruchtbaren belgischen Groove- und Jazzszene.
Das vielbeachtete, selbstbetitelte Debütalbum von Dishwasher_ aus dem Jahr 2023 ist eine Zeitkapsel kollektiver Energie: in einem Atemzug aufgenommen, genährt von wöchentlichen Jams und der stillen Konzentration des Lockdowns.
Das Nachfolgealbum, am 31. Oktober 2025 beim Amsterdamer Label DOX Records erschienen, schlägt einen anderen Weg ein: Anders als die spontane Energie des Debüts wurde Anemoia aus Ideen gebaut, die zunächst in Isolation entstanden. Erst im Proberaum wurden diese Ideen aufgebrochen, verzerrt und neu zusammengesetzt.
Eine Suche – aber gerade deshalb umso befriedigender, wenn diese auseinanderstrebenden Welten wieder zu einem Ganzen verschmelzen. Das Ergebnis? Jazz fließt in Krautrock, New Wave trifft auf irischen Folk, und minimalistische Motive wachsen zu weiten, modulierten Klanglandschaften heran. Die Klangpalette ist warm und analog, zugleich aber seltsam und aus einer anderen Welt. Sie bewegt sich irgendwo zwischen Erinnerung und Halluzination – genau jenem eigentümlichen Gefühl, das der Titel andeutet. Entnommen aus dem Dictionary of Obscure Sorrows bedeutet Anemoia eine Nostalgie für eine Zeit, die man nie erlebt hat.
Zunächst klingt das vielleicht etwas distanziert, doch es lauert in jeder Generation: Teenager, die sich kleiden, als wäre es wieder die 2000er; die Rückkehr der VHS-Ästhetik, um die 90er zu fühlen; Dreißigjährige, die eine warme Sehnsucht nach den 80ern verspüren, die sie nur aus alten Fernsehbildern kennen. Anemoia übersetzt all das in Klang: warme, analoge Synthesizer, körnige Pedal-Effekte, die an abgenutzte Filme und Retro-Games erinnern, und Melodien, die im Kopf bleiben wie halb geformte Erinnerungen. Die Platte verströmt eine Nostalgie, die ebenso tröstlich wie befremdlich ist.
Dishwasher_ gründete sich 2019. Nachdem die Band sofort tief in die Live-Szene eingestiegen war, gewann sie unter anderem beim Sound Track im Jahr 2021 und Jazz Talent Ghent im Jahr 2022 und ist seitdem in ganz Europa unterwegs.
- Werend Van Den Bossche - saxophones, Fx, clarinet, flute, synth
- Louise van den Heuvel - bassguitar, Fx, guitar, synth
- Arno Grootaers - drums, percussion, synth
Video:
https://www.youtube.com/channel/UCjbZHh7-KUdzftoZ4ZKZ8Og
Audio:
https://dishwasher1.bandcamp.com/album/anemoia
https://open.spotify.com/intl-de/album/3XQdiJHPu68lhkWs6qvcat
| 06.02.2026 | 20.00 Uhr | Jazzkonzert | Julia Kadel Trio |
Julia Kadel zählt zu den herausragenden Jazzpersönlichkeiten ihrer Generation. Sie ist europaweit in zahlreichen Projekten aktiv als Pianistin, Komponistin und Improviserin und in großen Konzerthäusern sowie Jazzclubs und auf internationalen Festivals gefragt. Kadel erforscht die Möglichkeiten des Ausdrucks durch ihr Spiel und eine konzeptionelle Anlage ihrer Musik, um die Themen des Alltags mit dem Publikum zu teilen.
Seit 2022 spielt Julia mit der deutsch-griechischen Kontrabassistin Athina Kontou und dem US-amerikanischen Drummer Devin Gray zusammen. Damit schwingt sich das Trio auf zu neuen Klanghorizonten mit charakteristischem Repertoire und einem offenen, neugierigen Spirit, der die drei starken musikalischen Persönlichkeiten auf mehrdimensionalen Ebenen zusammen wirken lässt.
2023 wurde „Powerful Vulnerability“, das vierte Album des Julia Kadel Trios, veröffentlicht. Das Album fand in den Medien große Beachtung. „Powerful Vulnerability“ wurde in den berühmten Hansa Studios in Berlin produziert und ist das Debütalbum des neuen Kadel-Trios. Dieses Konzeptalbum beschäftigt sich mit dem Potenzial der Verletzlichkeit innerhalb einer Gesellschaft, die oft Konkurrenz und Konflikt anstelle von einer tieferen Verbindung untereinander fördert.
Kadel engagiert sich für Community-Arbeit als Mitglied der neuen Initiative Future Bloom, einem Festivalnetzwerk mit intersektionalem Fokus. 2021 gründete Kadel die Queer Cheer Community for „Jazz“ and Improvised Music Germany, die Festivals zur Förderung queerer Künstler:innen und Spaces organisiert. Queer Cheer wurde mit dem Deutschen Jazzpreis 2023 ausgezeichnet.
https://www.youtube.com/watch?v=VLfNGXLe-R4
Julia Kadel – Piano, Vocals, Komposition
Athina Kontou – Kontrabass
Devin Gray – Drums
|22.01.2026 | 17:00 Uhr | Kick-Off Panel: „KI - Chancen & Risiken für den Livemusikbereich“ |
jazzahead! AI Impro Camp featuring Lisen Rylander Löve, Lindha Kallerdahl & Riccardo Castagnola
Das jazzahead! Festival 2026 stellt das Partnerland Schweden und seine außergewöhnliche Jazzszene in den Fokus. Im AI Impro-Camp begegnen sich Improvisationskünstler*innen aus Göteborg und Bremen und entwickeln auf der Basis von Klimadaten und mit Hilfe einer Künstlichen Intelligenz in zwei Arbeitsphasen neue Musik. Im Rahmen des erstmalig durchgeführten Projekts finden verschiedene Veranstaltung im Vorfeld bzw. während der jazzahead! statt.
Das AI Impro Camp wird vom Clubverstärker e.V. im Rahmen des Förderprogramms Perspektivwechsel mit Mitteln des Senator für Kultur unterstützt
Ein ohne viel Mühe geschriebener Förderantrag? Ein im Handumdrehen gestalteter Flyer für die nächste Veranstaltung? Ein kostengünstiges Mastering für die nächste Platte? Die verschiedenen KI-Tools, die sich derzeit in Windeseile im Live-Musiksektor durchsetzen verheißen eine „smarte“ und kostengünstigere Zukunft. Gleichzeitig geben Veranstalter:innen und Musiker:innen mit der Kreativität eine ihrer Kernfähigkeiten in fremde – digitale – Hände. Im Rahmen des Kick-Off Panels werfen Fachleute, Veranstalter:innen und Künstler:innen einen Blick auf die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz für den Livemusikbereich.
Besetzung: Emma Axberg (SE // GAC - Göteborg Artist Center), Mikel Zorrilla Berasategui (ES // Amplify), Riccardo Castagnola (DE), Oscar Homberg (DE // Villa Sponte)
Moderation: Jakob Fraisse (DE // jazzahead! Fachmesse & Festival)
| 17.01.2026 | Klassikkonzert | Leander & Friends |
https://www.leanderkippenberg.com/
Eröffnungskonzert der neuen Bremer Kammermusikreihe "Sponte Chamber" in der Villa Sponte Zeitkultur.
Leander & Friends - musikalische Verbundenheit, gelebte Freundschaft und der besondere Dialog zwischen Publikum und Künstlern in der intimen Atmosphäre der Villa Sponte. Zum Auftakt erklingen zwei Kammermusik-Meisterwerke:
Mozart: Streichquintett in D-Dur, K. 593.
Brahms: 2. Streichquintett in G-Dur, OP 111
Jeffrey Armstrong - Geige
Saskia Niehl - Geige
Yue Yu - Geige
Tomohiro Arita - Bratsche
Leander Kippenberg - Cello
| 16.01.2026 | Jazzkonzert | Jo Beyer Quartett |
Live Videos:
Windmills Craftworks, Indien 2023: https://www.youtube.com/watch?v=FXH3ynSFPTY&t=2567s
Schreibe deine Lieblingsmusik, finde deine Lieblingsmusiker, gib dem Ganzen einen Namen und fertig ist die Lieblingsband! Genau das hat der Schlagzeuger Jo Beyer gemacht. Tu was dir gefällt - das ist die Devise dieser Band und genauso klingt es auch. Kompromissloser Spass mit vertrackt hitverdächtigen Kompositionen, gespielt von einigen der allerfeinsten Improvisatoren des zeitgenössischen Jazz.
Im November 2025 erschienen fünf Titel aus Jos reichhaltigem Fundus in völlig neuem Gewand, live eingespielt während einer Indien-Tournee im Windmills Jazzclub in Bangalore. Jo Beyer gewann verschiedene Awards, u.a. den Int. Getxo Jazz Competition Award 2017 und den Europäischen Burghauser Jazz Preis 2015. Sein Quartett existiert seit 2016.
Jo Beyer – Schlagzeug / Komposition
Sven Decker – Tenorsaxophon
Felix Elsner – Klavier
Andreas Wahl – E-Gitarre / Akustikgitarre / E-Bow
https://jobeyer.com/jo
| 05.12.2025 | Jazzkonzert |Marleen Dahms- A//OY|
https://www.youtube.com/watch?v=WdKuKwWPa8Q
Marleen Dahms - A//OY ist das Zusammenschmelzen von fünf Musiker*innen zu einem rauen, starken und melodischen Körper aus Klang. Inspiriert von posaunen Legenden, melancholischen Gitarrentrios und Schwarz-US amerikanischer improvisierter Musik, bringen die Kompositionen von Bandleaderin und Posaunistin Marleen Dahms Puzzleteile des Lebens zusammen und raus zu den Hörenden.
Marleen Dahms lebt in Berlin. Sie spielt in zahlreichen Projekten, von Large Ensembles über freie Impro Kollektive bis zu kleinen Jazzformationen sowie als Side Woman von Popkünstler*innen und komponiert für Ihr Quintett A//OY. Sie studierte am Jazz-Institut Berlin und lernte unter anderem von Nils Wogram, Gerry Hemingway, Terri Lynn Carrington und Theo Croker.
Marleen Dahms – Posaune und Komposition
Lisa Buchholz – Trompete
Johannes Mann – Gitarre
Luca Curcio – Kontrabass
Steven Moser – Schlagzeug
| 28.11.2025 | Jazzkonzert |BAGLAND|
https://www.baglandquintet.com/
Bagland sind nun mit ihrem vierten Album "States of Being" fertig. Auf dieser Veröffentlichung entwickeln Bagland ihren Sound, der im nordischen Jazz verwurzelt ist, weiter. Seit dem Album Cirkel im Jahr 2019 integriert die Gruppe elektronische Audioquellen. Bagland erkundet mit Synthesizer, Effektpedalen und E-Bass das Gerüst des Genres und erschließt ein verspieltes elektronisches Universum, das immer noch klare Bezüge zum nordischen Sound hat.
Jakob Sørensen - Trompete
Alex Jønsson - Gitarre
Mathias Jæger - Klavier/Keyboards
Frederik Sakham - Kontrabass
Frej Lesner - Schlagzeug
| 13.11.2025 | Jazzkonzert |PHALANX|
https://www.youtube.com/watch?v=-BLW4THIoV4
Der martialische Bandname führt ein wenig in die Irre: Das Quartett Phalanx klingt nicht wie eine geschlossene Front, sondern ist ein offenes System. Die maßgeblichen Koordinaten sind Jazz und etwas Metal-Avantgarde-artiges, kaum zu Definierendes. Innerhalb dieser Koordinaten kann dann eigentlich alles passieren, und wenn die Band von „25 Ideen“ pro Komposition spricht, ist das noch bescheiden formuliert.
Ideenreichtum und Schönheit der Musik von Phalanx entstehen aus Polen, die einander traditionell noch immer entgegengesetzt sind: Jazz auf der einen, Rock und Noise auf der anderen Seite. Oder auf die Instrumente übertragen: das Klavier auf der einen Seite, eine auf viele interessante Weisen verzerrte E-Gitarre auf der anderen. Jazzrock, sozusagen – aber ohne alles, was klassischen Jazzrock oft so grauslig werden lässt. Also ohne selbstverliebtes Rumsolieren und schlimme Gniedelei.
Mathieu Bech – piano
Axel Zajac – guitar
Xaver Feest – bass
Johannes Pfingsten – drums
| 07.11.2025 | Jazzkonzert | Hans Anselm |
Hans Anselm
Der geheimnisvolle Hans Anselm versammelte seine vier Musiker zu einer Reise zum Inneren des Klangs. Er ist ein imaginärer Freund, der die Band inspiriert und herausfordert.
HANS ANSELMs Sound wird oft als cinematisch beschrieben und verbindet die Welten des modernen Jazz mit elektroakustischen Klängen, Ambient und Minimal Music. Die Musiker streben danach, Emotionen in all ihrer Komplexität abzubilden. Der Fokus liegt darauf, gemeinsam Geschichten zu erzählen und das Publikum zum Träumen einzuladen.
Ihr drittes Album „A Permanent Place In Between Poles Of Existence“ erschien im Februar 2024 bei BERTHOLD records. Akustische Klänge treffen auf organische Geräusche und dunkle Synthesizer und verschmelzen zu hypnotisierenden und pulsierenden Klanglandschaften.
Anna Wohlfarth - piano, synth
Gabriel Rosenbach - trumpet, synth
Benedikt Schnitzler - guitar, bass
Leon Griese-Schöneich - drums
https://www.hansanselm.com/
| 19.10.2025 | Klassikkonzert | Novalis Trio
https://www.mcweissert.com/
https://www.leanderkippenberg.com/
https://www.salvatoredilorenzo.de/
Michael Cohen-Weissert, 1993 in Jerusalem geboren, studierte Klavier an der UdK und HfM Hanns Eisler Berlin sowie am Julius-Stern-Institut, u. a. bei Jacques Rouvier und Stefan Arnold. Er konzertierte als Solist mit dem Israel Philharmonic Orchestra, Jerusalem Symphony und der Norddeutschen Philharmonie Rostock. Auftritte führten ihn zu Festivals wie dem Mecklenburg-Vorpommern Musikfestival, dem “Kissinger Sommer” und dem Bowdoin Festival (USA). Auch als Komponist ist er erfolgreich – 2019 wurde seine erste Oper Amalia! in Bozen uraufgeführt. Er ist Gründer und musikalischer Leiter des Charles Rosen Ensembles.
Leander Kippenberg ist als Cellist und Dirigent aktiv. Solistisch und kammermusikalisch gastierte er in Sälen wie der Tonhalle Zürich, St. John’s Smith Square London und der Bremer Glocke. Er studierte bei Michael Sanderling in Frankfurt am Main und Louise Hopkins an der Guildhall School of Music and Drama in London und war Akademist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Die Teilnahme an Internationalen Meisterkursen wie dem IMS Prussia Cove oder Virtuoso & Belcanto in Lucca führten ihn zusammen mit renommierten Musiker Persönlichkeiten wie Thomas Ades, Gary Hoffmann, Adrian Brendel, Valentin Erben und Erich Höbarth. Als Gründer und Leiter von “Strings Unlimited Bremen e. V.” engagiert er sich außerdem für kulturelle Vielfalt in Bremen.
Salvatore Di Lorenzo, 2003 in Palermo geboren, schloss 2025 sein Violinstudium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Kolja Blacher ab. Zuvor studierte er an der Yehudi Menuhin School in London. Er trat in Sälen wie der Berliner Philharmonie, dem Boulez Saal, dem Concertgebouw Amsterdam und King’s Place London auf. Salvatore ist neben seiner Karriere als Violinist auch als Komponist tätig und führte diesen Sommer die premiere seines eigenen Violinkonzerts in Bremen auf. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen begleiten seine Laufbahn. Er spielt eine Violine von Christoph Götting (2018) und ein Instrument aus dem 18. Jahrhundert.
| 03.10.2025 | Jazzkonzert | GANNA feat. Laura Robles |
https://ganna-gryniva.de/
GANNA – das ist Ganna Gryniva: Sängerin, Komponistin und Live-Looping-Künstlerin aus der Ukraine. Die alten Volkslieder ihres Heimatlandes liegen ihr besonders am Herzen – und sind ein wahrer musikalischer Schatz. Bereits mit ihrem viel beachteten Album „Home“ (mit dem GANNA Ensemble) sorgte sie mit ihren emotionalen, vom Jazz inspirierten Arrangements für Aufsehen. Der deutsche Kultursender DLF Kultur beschrieb „Home“ als „(...) sicher ein Album des Jahres – ergreifend, kraftvoll, großartig gesungen und gespielt!“.
Der Nachfolger „Kupala“, bei dem Ganna mit Loops, Samples, Synthesizern und Effekten arbeitet, klingt deutlich elektronischer. Hier verbindet sie auf raffinierte Weise verschiedene Sinneswelten – von elektronischer Musik über ukrainische Folklore bis hin zu improvisierter Musik – und das stets mit starkem Bezug zu den ursprünglichen Themen der ukrainischen Gesangstradition wie Liebe, Trauer und die Verbindung zwischen Alltag und Natur.
Mehrfach reiste sie in ihre Heimat, um in Archiven nach traditionellen Volksliedern zu stöbern und Großmütter und Großväter in verschiedenen Regionen der Ukraine aufzunehmen. Diese Funde präsentiert sie nun in ihren Solostücken – auf äußerst originelle Weise.
Auf ihrem neuen Soloalbum „Utopia“ hat Ganna wieder zahlreiche großartige Künstler:innen um sich versammelt – unter anderem die peruanische Perkussionistin Laura Robles, die an diesem Abend mit Ganna auf der Bühne stehen wird.
| 27.09.2025 | Ihre Stimme - Ihre Geschichte Kammermusik von Komponistinnen Barock bis Moderne |
Ein fein kuratiertes Kammermusikprogramm rückt Komponistinnen ins Zentrum – von der Klassik bis zur Gegenwart. In Solo-, Duo- und Triobesetzungen lassen Corinna Reynolds (Gesang), Lynda Cortis (Cello) und Marina Kondraschewa (Klavier) einfühlsam Originalwerke und eigens arrangierte Stücke lebendig werden.
Die musikalische Reise führt u. a. zu Betty Roe, Florence B. Price, Amy Beach und Mai Fukasawa – zu Klangwelten, die persönliche Geschichten erzählen, politische Resonanzräume öffnen und künstlerische Kraft entfalten.
Ein bewegendes Hörerlebnis zwischen Klang, Erinnerung und Sichtbarkeit.
| 19.09.2025 | 20:00 Uhr | Klassikkonzert von Frauen | Wo der Klang Wurzeln schlägt |
Lola Atkinson (Harfe, Gesang) | Lynda Cortis (Cello) | Mariska Nijhof (Akkordeon) | Laura Dümpelmann (Blockflöten, Pommer)
Begegnung mit Saiten, Pfeifen, Bögen, Bälge und Klänge aus einem Jahrtausend und vielen
Kulturen.
Ein vielschichtiges Klanggewebe: träumerisch, tanzend, sprudelnd – manchmal leise, manchmal wild – immer im Fluss der Begegnung.
| 12.09.2025 | Tanzperformance: Livemusik | Tänzerin: Anne Katrin Ortmann, Hannelore Erdmann | Mariska Nijhof (Akkordeon), Laura Dümpelmann (verschiedene Flöten) |
https://anne-katrinortmann.de/
„TANZ TRIFFT KLANG“ – ANNE-KATRIN ORTMANN UND HANNELORE ERDMANN
präsentieren eine ausdrucksstarke Tanzperformance im Rahmen des Festivals. Begleitet werden sie dabei von
Live-Musik: Mariska Nijhof (Akkordeon) spielt eigene Kompositionen, gemeinsam mit Laura Dümpelmann (Block-
fl öten) entstehen so klangliche Räume, in denen sich Bewegung und Musik unmittelbar begegnen.
Im Anschluss sind alle eingeladen, gemeinsam weiterzutanzen – getragen von den Kompositionen Mariska Nijhofs.
| 05.09.2025 | Jazzkonzert | Chaerin im Trio |
https://www.youtube.com/watch?v=F7sdzyQApos
Chaerin Im ist eine südkoreanische Pianistin, die in Amsterdam und Seoul lebt und arbeitet. Mit ihrem Trio erkundet sie die Grenzen der Improvisation und des Experimentierens. Oder wie sie es selbst ausdrückt: „Ich möchte, dass das Publikum dramatische, emotionale und warme Klänge durch meinen sensiblen Anschlag auf dem Klavier und die einzigartigen Geschichten hinter meiner Musik erlebt.“
Das Chaerin Im Trio, das neben der Pianistin aus dem australischen Bassisten Paddy Fitzgerald und dem dänischen Schlagzeuger Ludvig Søndergaard besteht, spielt deshalb mit Spannungsfeldern, Dynamik und dem Zusammenspiel von akustischen und elektronischen Klängen. Ihr Debütalbum wird im Herbst 2025 bei Dox Amsterdam erscheinen.
Chaerin Im - Piano
Paddy Fitzgerald - Bass
Ludvig Søndergaard - Drums
| 05.07.2025 | Jazzkonzert | Phillip Golub |
https://www.youtube.com/watch?v=t-O81tJ9LFA
Phillip Golub (geb. 1993) – vom Wall Street Journal als „ein Musiker im rasanten Aufstieg“ und von JazzTimes als „brillanter Improvisator“ gefeiert – ist Pianist, Improvisator und Komponist mit Lebensmittelpunkt in Brooklyn, New York. Ursprünglich aus Los Angeles stammend, schafft Golub eine zutiefst persönliche und expressive Klangsprache, die aus einer intensiven Auseinandersetzung mit Jazz, zeitgenössischer und experimenteller Musik hervorgeht – ohne sich von deren Grenzen beschränken zu lassen.
Mit technischer Finesse und ästhetischer Kühnheit verschmilzt er entfernte Klangwelten, unterläuft Konventionen und knüpft zugleich an musikalische Traditionen an. Für sein Bandleader-Debüt Abiding Memory (Berthold Records / Endectomorph Music) wurde Golub in der Kategorie „Newcomer des Jahres – International“ für den Deutschen Jazzpreis 2025 nominiert. Gemeinsam mit Ambrose Akinmusire ist er 2025 Jazz Artist in Residence beim Spoleto Festival USA in Charleston, South Carolina, und wird im Herbstsemester desselben Jahres als Musician-in-Residence an Dumbarton Oaks in Washington, D.C. wirken.
Kritiker würdigen ihn als „Universalgelehrten, der jede Trennung zwischen improvisierter und komponierter Musik oder zwischen Jazz und zeitgenössischen Ansätzen verwischt [...], dessen Praxis sich nicht in ein Genre oder eine Disziplin einordnen lässt“ (The Wire Magazine). DownBeat spricht von „scheinbar grenzenloser Kreativität“, während seine Aufnahmen als „bahnbrechend“ (Sequence 21) und zugleich „tiefgründig, triumphierend, faszinierend“ (PopMatters) beschrieben werden.
Als Pianist überzeugt Golub mit „Sicherheit, Charisma und ansteckendem Enthusiasmus“ (Steve Smith) und beeindruckt mit „berauschender Energie, Charisma und der Fähigkeit, Komplexes – ja selbst Undurchschaubares – in raffinierten und dennoch freudvollen Lärm zu verwandeln“ (AllMusic.com).
Besetzung: Phillip Golub - Piano Vicente Atria - Drums Sam Minaie - Bass
| 27.06.2025 | Jazzkonzert | Mareille Merck Solo |
https://www.youtube.com/watch?v=LTxYoKD-qH4
In ihrem Solo-Programm erforscht Mareille die endlosen Möglichkeiten des Instruments Gitarre. Sie nutzt die Freiheit des Solo-Spiels um stilistische Grenzen aufzubrechen. So verbindet sie beispielsweise Fingerstyle-Techniken mit typischen Jazz-Elementen. Sie besticht mit ihrem innovativen, eigenständigen Umgang mit dem Instrument, lotet vielseitige Klangfacetten mit viel Liebe zum Detail aus und haucht den eingängigen Melodien ihrer Kompositionen beispielsweise mit Flageoletts, offenen, häufig ungewöhnlich gestimmten Saiten oder ihrem eigenwilligen Umgang mit dem Tremolo-Hebel Leben ein. Zu einem Selbstläufer werden technische Fähigkeiten dabei keinesfalls - im Fokus steht immer der Kern der musikalischen Aussage, welche von Mareille mit ihrem unverwechselbaren Sound gestaltet und mit Klangvielfalt und Präzision umsponnen wird.
| 20.06.2025 | Klassikkonzert | "Windsbräute" | Eine musikalisch-literarische Hommage an UNERHÖRTE FRAUEN |
„Windsbräute“ – Eine musikalisch-literarische Hommage AN UNERHÖRTE FRAUEN
moderiert, vorgetragen und bespielt von
Waltraut Elvers – Violine |Heidemarie Wiesner – Klavier
„Ich wollt’, ich wär’ des Sturmes Weib“ – so lautet ein Gedicht der 1865 geborenen Lyrikerin Anna Ritter.
Wer kennt sie heute noch? Wer erinnert sich an die 1941 in Sachsen verstorbene Elsa Asenijeff, eine der Begründerinnen des Leipziger literarischen Expressionismus?
Und wer kennt die Malerin und Dichterin Hermione von Preuschen oder Marie Madeleine von Puttkammer mit ihren erotischen Gedichten, die in verstaubten Salons gar als pornografisch galten?
Einige dieser „Windsbräute“ landeten im Irrenhaus, eine schaffte es zur Königin.
Heute sind sie nahezu alle vergessen.Einzig Ricarda Huch, die sich anfangs nur unter dem männlichen Pseudonym Richard Hugo in die Öffentlichkeit wagte, mag noch manchem ein Begriff sein. In einer musikalischen Lesung werden die zu Unrecht verstummten Stimmen dieser Windsbräute wieder zu hören sein: leidenschaftliche, dramatische, romantische, verzweifelte, humorvolle und satirische Lyrik – von Künstlerinnen vorgetragen und mit Werken unbekannter Komponistinnen gerahmt und umspielt. Musik unter anderem von Clara Schumann, Fanny Hensel, Lili Boulanger, Vally Weigl und Improvisationen der Musikerinnen schlagen Schneisen, bilden sanfte Übergänge, jähe Abbrüche, spiegelbildliche Wiederholungen. Die Klänge verleihen der Lyrik Farben. Ihre Gestalt, Form und Bewegung setzen sich in Tönen fort und eröffnen dem Zuhörer neue Assoziationsräume.
| 06.06.2025 | Jazzkonzert | Loek van den Berg Quintett |
https://www.youtube.com/watch?v=p0tBVHrax_s
Das Loek van den Berg Quintet versteht es, Melodie, Virtuosität und Zusammenspiel zu einer fesselnden Musik zu verschmelzen.
Loeks erzählerische, vielschichtige und melancholische Kompositionen nehmen das Publikum mit auf eine Reise und laden dazu ein, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. In den Stücken haben alle fünf Bandmitglieder ihre eigene Stimme – es gibt viel Raum für persönliche Interpretation, Improvisation und Interaktion.
Seit 2019 spielt das Loek van den Berg Quintet in den Niederlanden und hat mehrere internationale Tourneen nach Indien, Spanien, Malta, Deutschland und in die Türkei unternommen.
Ihr Debütalbum Wayfarer wurde mit dem Edison Jazz Award (dem niederländischen Jazzpreis) in der Kategorie Newcomer National ausgezeichnet. 2022 gewann Loek außerdem den Preis für die beste Komposition bei der Dutch Jazz Competition – mit dem Titelstück seines Albums Wayfarer.
| 24.05.2025 | Klavierduo | Heidemarie Wiesner & John D. McNabb | Virtuosität im Dialog |
Das Klavierduo Heidemarie Wiesner & John D. McNabb vereint zwei außergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten, deren künstlerische Wege sich auf faszinierende Weise kreuzen. Mit ihren individuellen Erfahrungen und ihrer gemeinsamen Leidenschaft für das Klavier erschaffen sie ein einzigartiges Konzerterlebnis – geprägt von technischer Brillanz, stilistischer Vielseitigkeit und lebendiger Musikalität.
Heidemarie Wiesner, aufgewachsen in einer sorbisch-deutschen Familie in der Lausitz, studierte Klavier an der Hochschule für Musik Felix Mendelssohn Bartholdy in Leipzig sowie am Sweelinck Conservatorium in Amsterdam. Ihre enge Verbindung zu Italien führte sie nach Mailand, wo sie über ein Jahrzehnt als Konzertpianistin und Klavierdozentin wirkte. Neben ihren internationalen Auftritten als Solistin und Kammermusikerin ist sie eine gefragte Improvisatorin und Initiatorin innovativer Konzertformate, darunter CiniClassica (Ferrara), Gluck Arte, Matinée Classique und die Berliner Initiative ArtSalon IMP.
John D. McNabb, ein gebürtiger Amerikaner, absolvierte sein Masterstudium in Klavierperformance an der Boston University. Nach seinen Debut Konzerten in Zürich und Prag entschied er sich, die kulturelle Dynamik des wiedervereinten Berlins zu erkunden. Neben erfolgreichen Tourneen durch Deutschland und Europa spielte er für die Arthur-Rubinstein- Stiftung sowie beim renommierten Festival Music in Old Cracow. Mit seinem gefeierten Programm „All Gershwin“ ehrte er 1998 das 100. Jubiläum des Komponisten und setzt seither mit dem Berliner Festival Scarlatti Madness spannende Akzente. Seit mehreren Jahren gestalten die beiden Musiker gemeinsam Programme, die das Publikum auf eine faszinierende musikalische Reise mitnehmen – von barocken Klangwelten bis hin zur expressiven Moderne. Ihr Zusammenspiel zeichnet sich durch feinsinnige Interpretationen, spontane Interaktion und einen natürlichen Fluss der musikalischen Kommunikation aus. Neben ihrer Konzerttätigkeit sind beide Musiker engagierte Pädagogen und veranstalten jährlich den Internationalen Musikkurs Montepulciano, der sich Meisterklassen, Improvisation und dem interkulturellen Austausch widmet.
| 23.05.2025 | Jazzkonzert | Kuhn Fu |
https://www.youtube.com/watch?v=sapJ6H4Qvik
Nicht nur der Bandname ist martialisch. Bei ihrer „Jazz Punk Psychedelia“ dreht die Band KUHN FU des Gitarristen und Conferenciers Christian Achim Kühn alles durch den improvisatorischen Wolf. Zappa trifft Kabarett, Surf-Sounds und Metal-Riffs reiten den Chattanooga Choo-Choo, während Shakespeare, Brecht und Monty Python Pate stehen.
2023 feierte KUHN FU 10 jähriges Jubiläum: Das Doppelalbum Jazz is Expensive/Live in Saalfelden und die Tantalos Nonett EP ist bei BERTHOLD RECORDS erschienen und Tantalos wurde für den Deutschen Jazzpreis 2023 Komposition nominiert.
Nach über vierhundert Konzerten in vierundzwanzig Ländern erschien nun ihr sechstes Studioalbum Katastrofik Kink Machine.
Christian Kühn - guitar, comp.
Sofia Salvo - baritone sax
Esat Ekincioglu - bass
George Hadow - drums
Presse Zitate:
"Kuhn Fu" macht seinem martialischen Namen alle Ehre. Das multikulturelle Jazz-Ensemble bringt eine enorme Energie auf die Bühne und ist zugleich eine Demonstration des wunderbaren Miteinanders in der Musik.
Süddeutsche Zeitung
So darf Jazz oder das Improv-Zeug heute daherkommen, wenig gekämmt und risikobereit. Wir verneigen uns
JAZZ PODIUM Magazine 12-22 (Best Albums - Top 3)
Dieses Doppelalbum hat ein Publikum jenseits der Jazzspezialisten verdient und wenn Kuhn Fu irgendwo in ihrer Nähe live auftritt: hingehen! BR Kulturnacht
Es ist eine eigensinnige Form von Jazzrock (oder Rockjazz), zwischen Parodie und großer Ernsthaftigkeit, voller Energie und drängender Eigenwilligkeit. JazzZeitung
| 20.05.2025 | Panel, Networking, Concert & Drinks | MusicHBwomen*
https://musichbwomen.de/
Wie steht es um die Repräsentanz von FLINTA*-Personen auf Bremens Musikbühnen?
musicHBwomen* stellt Zahlen, Daten, Fakten vor.
Mit dabei sind Paula Gaertig (Lift, Krise, Clubverstärker), Kai Stührenberg (Staatsrat/Senatorin für Wirstschaft, Häfen und Transformation), Elena Tüting (Kulturzentrum Schlachthof) und Rike van Kleef (Kulturarbeiterin, Autorin), Bettina Wilhelm (Landesbeauftragte für Frauen).
Konzert von YOUNG DIAMANDZ
| 19.05.2025 | Konzert | Andreas Paparousos |
https://www.andreaspaparousos.com/
Programm:
19.30: Max Mustermann Big Band: Voller Groove und Tanzbarkeit kreiert das konventionsbefreite Trio aus Bremen mit diversen Keyboards vergangener Jahrzehnte und Drums, einen frischen und experimentellen Sound - von aufregend bis bizarr. Marcel Große-Vehne , Drums. Andreas Paparousos [m] Keys, Hammond, Fender Rhodes, Clavinet, Synthesizer Conrad Schwenke Keys, Hammond, Fender Rhodes, Clavinet, Synthesizer
https://stadtlauscher.de/band/max-mustermann-bigband
20.00: Dj
20.30 Look Mum No Dj : „Look Mum No Dj!“ ist ein Nebenprojekt des griechischen Komponisten Andreas Paparousos. Nach langjähriger Erfahrung mit vintage Tasteninstrumenten, begann er zu erforschen, wie er es technisch und musikalisch schaffen könnte, (Deep-Tech-, Disco- und Soulful) House-Musik live zu spielen. Das Projekt LookMumNoDj ist das Ergebnis dieser intensiven Auseinandersetzung: mit möglichst wenigen Loops und der gleichzeitigen Steuerung möglichst vieler Sounds – sei es durch Keyboards, Basspedale, Drum Machines oder Gesang mit dem Vocoder – versucht er, elektronische Dancefloor-Musik zu machen, fast wie ein DJ. Der Unterschied besteht darin, dass er durch Eingriff an die Melodie, Harmonie und Rhythmus der Musik, nahezu völlige künstlerische Freiheit in echter Zeit erlangt. https://www.instagram.com/lookmumnodj/
21.00: Jam mit vielen Musikern aus Bremen!
22.00: Djs: Ubeyde Cimen + Sebastian Kobs aus Urban Jazz Groove https://www.facebook.com/UrbanJazzGroove/
| 10.05.2025 | Jazzkonzert | Sol Jang Trio |
https://www.youtube.com/watch?v=k6FbmK7hf_U
"Nimm meine Hand.”
Begib dich auf eine sinnliche Entdeckung mit dem Sol Jang Trio. Ein internationales Trio, bestehend aus Sol Jang (Klavier) mit Jort Terwijn (Kontrabass) und Max Hering (Schlagzeug). Dieses dynamische Ensemble vereint lyrischen Jazz, freie Improvisation und traditionelle Jazz-Harmonien und lädt die Zuhörer in Jangs eigene musikalische Welt ein. Geboren in Seoul und inspiriert von ihren globalen Erfahrungen, malen Jangs Kompositionen lebendige Klanglandschaften. Mit Anerkennung als dreimalige Jazzwettbewerbsfinalistin (Sibiu Jazz, Riga Jazzstage, 7jc) und globalen Auftritten, ist das Sol Jang Trio eine Reise durch Klang und Emotion.
Das Trio spielte bereits in den Niederlanden, Deutschland, den USA, Rumänien, Lettland, Marokko, Südkorea und Ungarn.
Besetzung:
Piano & Komposition - Sol Jang
Kontrabass - Jort Terwijn
Schlagzeug - Marius Lamm
| 02.05.2025 | Lisa Wilhelm Quartett feat. | Nico-Alexander Wilhelm |
https://www.youtube.com/watch?v=7q5-VsMBDN8
Die Zeiten, in denen sich Schlagzeugspielende Bandleader und Bandleaderinnen meist in den Vordergrund trommelten, sind vorbei. Die junge Stuttgarter Schlagzeugerin und Komponistin Lisa Wilhelm - 2023 mit dem Solist*innen Preis des Jungen Deutschen Jazzpreises ausgezeichnet - gehört einer Generation an, die Gruppentauglich und dienlich denkt, sensibel aus dem Hintergrund heraus führt und mit ihren feinfühligen Kompositionen überrascht. Mit ihrem neuen Album „So Close“ erfüllt sich Lisa Wilhelm gemeinsam mit ihrem Quartett einen lang gehegten Traum: Die Aufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit einem Streichquartett und drei sehr unterschiedlichen tollen Sänger*innen – von Hamburg bis Chicago.
An diesem Abend featured das Quartett Nico Alexander Wilhelm am Gesang! Ihr Debüt Album „Potpourri - quoted not stolen“ wurde u.a. vom WDR zu einem der Jazzalben 2023 ernannt und war zudem im Februar 2023 NDR Jazzalbum der Woche.
Im Mai 2025 erscheint das zweite Album „So Close“. Der lyrisch-melodische Jazz des Debütalbums wird ergänzt durch träumerische Popmusik und Geschichten, die das Leben schreibt: von Träumen, Hoffnungen, Ängsten und der Liebe zu Filmen, Büchern und den Liebsten.
Gegründet hat sich das Quartett 2020, als alle zeitgleich an der HMDK Stuttgart studierten.
www.lisawilhelm.com
www.instagram.com/lisawilhelmdrums/
https://www.youtube.com/watch?v=nj6rKxMDLcg
Besetzung:
Lukas Wögler - Tenor Saxophon
Moritz Langmaier - Klavier
Franz Blumenthal - Bass
Lisa Wilhelm - Schlagzeug
feat. Nico-Alexander Wilhelm - Vocals
| 25.04.2025 | Jazzahead | OZMA |
https://www.youtube.com/channel/UCFUpNlIDScRbyVS38IQ-0fA
OZMA ist ein energiegeladenes französisches Quintett unter der Leitung des Schlagzeugers Stéphane Scharlé. OZMA vereint Jazz, Elektro-Trance und Rock zu explosivem Spaß! Stellen Sie sich John Coltrane mit Rage Against The Machine, Ravi Shankar mit Pink Floyd oder Amon Tobin, der eine New-Orleans-Fanfare remixt, vor … OZMA ist ein energiegeladenes Quintett, das eine gleichermaßen abenteuerliche wie zugängliche Musik kreiert. Mit 8 Alben, zahlreichen Projekten und über 450 Konzerten auf 4 Kontinenten hat die Band ihr Publikum weltweit begeistert.
| 25.04.2025 | Jazzahead | Ingen Navn Trio |
https://www.youtube.com/watch?v=JK4P17V6kyc
Das Ingen Navn Trio vereint die Energie des Dance/Pop mit der Freiheit des Jazz in einer Intensität und Tiefe, die einen nicht unberührt lassen kann. Ihr Sound ist ein Spiel aus Kontrasten – zwischen Struktur und Chaos, zwischen Melodie und Improvisation. Mit ihrem kompromisslosen Ansatz schaffen sie einen einzigartigen, mitreißenden Klang. Ihr Motto: Grenzen sprengen, Spaß haben, und wenn möglich: Tanzen. Ihr innovativer Ansatz, gepaart mit unbändiger Spielfreude, bietet dem Publikum ein intensives, unvergessliches Live-Erlebnis.
| 04.04.2025 | Roman Rofalski |
https://www.youtube.com/watch?v=unx_xupeYnE
Der Pianist Roman Rofalski präsentiert in der Villa Sponte sein neues Solo-Programm, das den akustischen Klang des Klaviers um Synthesizer und digitales Processing erweitert.
Romans musikalische Reise reicht von seinen frühen Experimenten mit Techno-Tracks über Rockbands und ein klassisches Klavierstudium bis hin zu Jazz und Avantgarde. Diese vielseitigen Einflüsse fließen nun in seine Kompositionen, die zeitgenössische Improvisation mit Samples und einer kräftigen Portion 90er-Jahre-Clubsound vereinen.
Das Ziel von Roman ist es, den traditionellen Klaviersound mit Synthesizern zu verschmelzen, sodass sich beide Welten miteinander verbinden, dabei jedoch ihre eigenen charakteristischen Merkmale bewahren. Dabei ist alles live spielbar und bietet Raum für spontane Eingriffe. Es entstanden dadurch Stücke, die eine vielschichtige Klanglandschaft entfalten, in der sich Roman improvisatorisch entfalten kann. Manchmal sind nur die Klänge vorgegeben, manchmal auch Patterns oder eine vollständige Form. So verschmelzen Komposition und Improvisation nahtlos miteinander. Zwischen Piano, Synthesizern, Samples und Live-Effekten spielt Roman mit den Klängen auf der Bühne und erschafft so eine erweiterte Klavierperformance für das 21. Jahrhundert.
Das Publikum wird auf eine Reise durch das klassische Recital, eine Kunstausstellung und ein modernes Jazzkonzert mitgenommen – mal digital, mal analog, und stets voller Spielfreude.
Roman Rofalski studierte klassisches Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover sowie Jazzklavier an New York University und Queens College, NY. Seit 2020 ist er Professor für Schulpraktisches Klavierspiel an der HMTM Hannover.
Als Pianist, Komponist und Improvisator steht Roman Rofalski für eine Verschmelzung von Genres, das Ausloten von Schnittmengen zwischen klassischer Musik und Jazz, Komposition und Improvisation.
In unterschiedlichsten Besetzungen veröffentlichte er mehrere Alben, u.a. im Duo mit Simon Hanrath (Tenorsaxophon; “Tenorama”, Flexaton) und Alex Hofmann (Saxophon, Elektronik; DEGEM). Mit seinem Trio spielte er mittlerweile zwei Alben als Bandleader ein (“Der Wegweiser”, Neuklang; “Sonar”, Berthold Records).
Sein Solo-Klavier Debut erschien 2018 auf Sony Classical ("The Kapustin Project") und beinhaltet neben Werken u.a. von Nikolai Kapustin auch eigene Stücke, die präpariertes Klavier nutzen und eine Brücke zu Elektronischer Musik darstellen. Seine letzte EP “Fractal” erschien 2024 auf oscillations UK, die EP “Loophole” erschien 2020 auf Nonclassical Rec. Beide verschmelzen den akustischem Klavierklang mit digitalen Verfremdungsprozessen. Weitere elektroakustische Alben sind sein Beitrag zu KLANGBOX IV (2022) und SAVING KAISERs “Digital Snowflake” (2023, beides Feral Note).
Roman spielt in unterschiedlichsten Settings, sowohl Solo als auch kammermusikalisch, komponiert oder improvisiert, analog und digital.
| 28.03.2025 | Duo Pohádka |
| Lydia Hammerbacher und Johannes Krebs |
https://www.youtube.com/channel/UC1SSMe0ZcyeK54tfc9Yv5xg
Über das Konzert:
Geiger, Cellist, Organist, Pianist, Pädagoge, Dirigent und bei Gelegenheit noch Komponist? Der Multi-Künstler George Enescu gilt heute als der bedeutendste rumänische Komponist und doch sind seine Werke hierzulande rar in den Konzertsälen zu hören. Stilistisch zwischen Beethoven, Brahms und den spätromantischen französischen Komponisten ist seine erste Sonate für Cello und Klavier anzusiedeln, die Cellist Johannes Krebs und die Pianistin Lydia Hammerbacher präsentieren.
Frech und gewitzt jagen sich die beiden Instrumente in diesem Werk und finden doch für lange, schwelgende Melodielinien zusammen. Ludwig van Beethoven hat diese Art der Kammermusik seinerseits deutlich voran getrieben. Das Klavier als Begleitinstrument - das war ihm zu langweilig. Nicht zuletzt, da Beethoven selbst als Pianist bei den Aufführung wohl ungern im Hintergrund bleiben wollte. Ein Glück für die Gattung Kammermusik, so werden die unterschiedlichen Instrumente gleichberechtigte Partner und vereinigen sich zu ganz besonderen Klangmomenten.
Neben Sonaten von Enescu und Beethoven erklingt die Sonate von Edward Grieg, der das Publikum mit in die norwegische Landschaft nimmt.
Der Cellist Johannes Krebs ist u.a. nach seiner Tätigkeit als Solocellist bei den Bremer Philharmonikern als Professor für Violoncello an die Kunstuniversität Graz 2019 berufen worden. Lydia Hammerbacher lebt und arbeitet als Pianistin und Musikpädagogin in Bremen.
Die Musiker begegneten sich in ihrer gemeinsamen Zeit an der Hochschule für Künste in Bremen und musizieren seit über zehn Jahren regelmäßig als Duo Pohádka.
Programm:
L. van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Klavier und Violoncello in g-Moll, op. 5 Nr. 2 |
- Adagio sostenuto ed espressivo- Allegro molto più tosto presto
- Rondo: Allegro
G. Enescu (1881-1955)
Sonate für Violoncello und Klavier in f-Moll, op. 26 Nr. 1 |
- Allegro molto moderato
- Allegretto scherzando
- Molto andante
- Finale. Presto
Pause
E. Grieg (1843-1907)
Sonate für Violoncello und Klavier in a-Moll, op. 36 |
- Allegro agitato
- Andante molto tranquillo
- Allegro molto e marcato
| 22.03.2025 | BUTTERFAHRT |
| Markus Becker, Klavier | Olaf Casimir, Kontrabass |
https://www.instagram.com/reel/DQCcrv8k1bE/
Markus Becker, Pianist in Klassik und Jazz, Professor an der Musikhochschule Hannover und Olaf Casimir, Kontrabass-Virtuose, einer der gefragtesten Ensemble-Player Deutschlands, zuhause auf den Theater- und Jazzbühnen, geben sich das Jawort zum Projekt „Butterfahrt“ – Jazzkompositionen und improvisierte Dialoge an Klavier und Bass. Beide in den Sechzigerjahren geboren, haben sie Jahrzehnte musikalische Erfahrungen gesammelt, der Eine mit Beethovenkonzerten und Soloimprovisationen, der Andere mit Künstlern wie Till Brönner und Nils Landgren sowie eigenen Ensembleprojekten. Die großen Schnittmengen der beiden Künstler werden jetzt gefüllt mit Beckers Titeln wie „Abstiegskampf“, „Letzte Runde“ oder eben „Butterfahrt“ – gleichzeitig der Name dieses Duo-Projekts. Klassisch geprägte Jazz-Kompositionen mit melodischem Wiedererkennungswert, gesangliche Balladen und Uptempo-Titel – vielleicht auch mal ein Besuch von Herrn Beethoven. Markus Becker ist als Virtuose unschlagbar. Ein musikalischer Seelenmaler mit Verstand. Eleonore Büning, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Markus Beckers Gesamteinspielung der Klavierwerke Max Regers gilt als „eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten fünfzig Jahre“ (Fonoforum); 2002 wurde sie mit einem Jahrespreis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Auf dem Podium wie im Studio setzt Becker Maßstäbe mit den großen Konzerten der Klassiker, aber auch mit Wiederentdeckungen von Pfitzner, Reger oder Franz Schmidt. Ein exzellentes internationales Presseecho finden seine Einspielungen ausgewählter Haydn-Sonaten. Darüber hinaus sorgt der Pianist mit dem „Freistil“ seiner Jazz-Improvisationen für Furore. Im Kraftfeld von Jazz, Avantgarde und Klassiker-Assoziationen lässt er eine Musik entstehen wie „Staubkörner in einem Lichtstrahl: einfach brillant“ (Fidelity). Regelmäßig ist Becker bei den führenden Musikfestivals in Deutschland zu Gast. Er musiziert mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Rundfunksinfonieorchestern der deutschen Sendeanstalten sowie dem BBC Welsh Orchestra. Intensive Kammermusiktätigkeit entfaltet er an der Seite von Künstlern wie Albrecht Mayer, Igor Levit und Alban Gerhardt. Becker ist Professor für Klavier und Ensemblespiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Olaf Casimir begann mit 11 Jahren, Kontrabass zu spielen. Er brach mit 16 die Schule ab, und arbeitet seitdem als Musiker. Nach einem Aufenthalt von 1989 bis 90 in New York City, kehrte er nach Deutschland zurück und spielte mit verschiedenen Jazzformationen. 1994 gewann er beim Kontrabasswettbewerb der International Society of Bassists in Avignon den 1. Preis in der Kategorie Jazz. 1995 Debutalbum mit der eigenen Band BASS INSTINCT. In seiner Laufbahn spielte er bisher den Bass auf mehr als 100 Alben verschiedener Genres ein. Neben kleineren Filmmusiken schrieb Olaf Bühnenmusiken für das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und das Schauspiel Frankfurt. 2019 schrieb er zusammen mit Christian v.d.Goltz und Bill Petry eine Bühnenmusik für das Stück „Zeiten des Aufruhrs“ am Deutschen Theater Berlin. Seit 1996 spielt er in der Band des Schauspielers Gustav Peter Wöhler. In der Vergangenheit spielte er mit Künstlern wie Mark Murphy, Lionel Hampton, Idris Muhammad, Dee Dee Bridgewater, Till Brönner, Tal Farlow, Nils Landgren, Mundet Lowe, Karl Bartos, Rolf Zielke, Stephan Eicher, Annett Louisan, , Angela Winkler, Stephan Abel, Bill Petry, Harvard Wiik, Emanuele Cisi, und vielen anderen mehr.
| 07.03.2025 | Jan Alexander’s „Storm Before The Calm“ |
https://www.jan-alexander.com/
Jede Situation bedarf einer Perspektive. Der Reiz mancher besteht in der Gewissheit, dass sie endlich sind. „Anticipating the calm will make you cherish the storm“. Eigentlich spricht man ja von der Ruhe vor dem Sturm. Doch auf „Storm Before The Calm“ kehrt Pianist Jan Alexander die Reihenfolge der Ereignisse um. Sein neues Album ist ein Rückblick auf seine Reise der vergangenen zehn Jahre: von Amsterdam über Essen und Stockholm nach Köln, in dem er Höhen und Tiefen, Struktur und Chaos zusammenführt. Seine ebenso unterhaltsamen wie abenteuerlichen Kompositionen erwecken Anna Serierse (Gesang), Sebastian Mattebo (Altsaxofon), Teis Semey (E-Gitarre), Duy Luong (Kontrabass/E-Bass) und Karl-F. Degenhardt (Schlagzeug) zum Leben. Alexander studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen, am Konservatorium in Amsterdam und an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm, wo er sich 2021 in seiner Abschlussarbeit den ungeraden Metren widmete, die er häufig in seinen Stücken verwendet. Das macht seine Kompositionen aber weder abgehoben noch sperrig. Sie sind durchaus komplex, aber dank ihrer melodischen Qualitäten überaus hörenswert.
Besetzung:
Anna Serierse – Gesang
Sebastian Mattebo – Altsaxofon
Teis Semey – E-Gitarre
Jan Alexander – Piano
Rhodes Duy Luong – Kontrabass, E-Bass
Karl-F. Degenhardt – Schlagzeug
Homepage: https://www.jan-alexander.com/stormbeforethecalm
lmLive Video: https://www.youtube.com/watch?v=KcXmiTilf4M
| 26.02.2025 | Rock & Pop with a touch of Jazz | Nobert Fimpel und Tolo Servera |
https://www.facebook.com/100063439556938/videos/wir-sind-sehr-froh-und-dankbar-f%C3%BCr-unsere-erfolgreiche-deutschlandtournee-herzli/987860050074655/
Norbert Fimpel und Tolo Servera kommen zum vierten Mal nach Deutschland auf Tournee, und bringen ihr Projekt N&T erneut nach Bremen.
Das Duo bietet Ihnen musikalische Qualität auf höchstem Niveau.
Tolo Servera (Gesang, Gitarre und Looper) ist ein äußerst begabter Gitarrist, Sänger, Komponist und Produzent aus Mallorca, Spanien.
Norbert Fimpel (Tenor - und Sopransaxophon, Mundharmonika) ist gebürtiger Argentinier, Sie konnten ihn bereits auf den größten Bühnen weltweit erleben. Er hat nicht nur mit Größen wie James Brown, John Miles und Bryan Ferry zusammengearbeitet, als Saxophonist stand er für Roger Hodgson (Supertramp) und Joe Cocker auf der Bühne. Joe Cocker engagierte ihn für vier Welttourneen bei über 560 Konzerten, neun Jahre waren sie zusammen auf Tour.
Seit 2012 spielen Servera und Fimpel zusammen, was 2015 in ihrer ersten CD „Ours&Theirs“ mündete. Im Jahr 2018 folgte mit „2“ die zweite CD-Produktion.
Erleben Sie mit Norbert Fimpelund Tolo Servera eine mitreißende Musikmischung aus eigenen Kompositionen und Pop- und Rock Klassikern, von Künstlern wie Sting, Joe Cocker, Maroon 5, Bob Marley, Dire Straits, Michael Jackson, The Police, Prince, U2, Oasis und viele mehr. Sie werden bestimmt an diesem Abend Ihre Freude am Konzert haben!
| 22.02.2025 | Wojtek Justyna |
https://www.youtube.com/watch?v=IFTlnQEvSbc
Jazzism
Nach ausgedehnten Tourneen durch ganz Europa mit ihrem herrlich groovenden Debütalbum “Definitely Something” (2015) sowie zahllosen Auftritten in Clubs und renommierten Jazzfestivals wie Delft Jazz Festival, State-X New Forms, Bevrijdingsfestival (NL), Jazzmeile Thüringen, Jazzahead! (DE) und Letni Festiwal Jazzowy (PL) hat das TreeOh! sich den Ruf eines elektrisierenden Live-Acts erspielt, der das Publikum mit seiner Dynamik, seinen farbenfrohen Texturen und seinem feurigen Zusammenspiel in den Bann zieht. Die Energie springt aus jedem Bit und Byte.
JazzFlits
Für ihr brandneues Album “Get That Crispy” (weltweit erhältlich ab 22. September 2018) haben die Musiker ihr kreativ- kompositorisches Talent vereint. Es ist gefüllt mit faszinierenden Harmonien, kraftvollen Melodien und kopfnickenden Grooves, die den Hörer fesseln werden. Diese neue Veröffentlichung des Wojtek Justyna TreeOh! steht ganz im Zeichen eines recht kühnen Vorhabens: Nämlich diese gitarrenbasierte Gruppe durch die Kombination von Fuzzy Lead sounds, traditionellen afrikanischen Instrumenten und pulsierenden Synth-Basslinien in ein neues Klanggebiet zu führen.
Wojtek Justyna ist ein Gitarrist, der für seinen Sound, seine Vielseitigkeit und Kreativität bekannt ist. Obwohl von Rock und Blues inspiriert, begann er im Alter von 14 Jahren klassische Gitarre zu spielen. Er studierte 9 Jahre lang klassische Musik und wurde in dieser Zeit bei einem örtlichen Gitarrenwettbewerb in seiner Heimatstadt Lodz, Polen, mit ehrenvollen Erwähnungen ausgezeichnet. Nach dem Eintritt in eine Schul-Big-Band namens AB Sound Band begann er, sich für Jazz zu interessieren. Im Jahr 2000 begann er ein Studium an der Jazzabteilung der Karol Szymanowski-Musikakademie in Katowice. Während seines Studiums wurde er Mitglied der Big Band der Musikakademie und der Gazeta Wyborcza in Lodz. Zur gleichen Zeit begann Wojtek, seine eigene Musik zu schreiben und gründete seine eigene zeitgenössische Jazzband namens „3Karo“, mit der er in Polen tourte, im nationalen Radio und Fernsehen auftrat und den GRAND PRIX beim II Miles Davis Jazz Improvisation Competition ( 2003) und erhielt Honourorable Mentions beim VII. Wettbewerb für aufstrebende Jazz- und Blues-Combos (2004).
2004 zog er in die Niederlande, um sein Wissen an der Jazzabteilung des Royal Conservatoire in Den Haag zu erweitern. 2008 erhielt er seinen Bachelor of Music, 2010 folgte ein Master of Music-Diplom. 3 Jahre lang war er Mitglied von Niederländische Hip-Hop-Gruppe namens HIDO (Gewinner des BKBeats 2008, Ongekend Talent Top 10 2008 und Gewinner des Peter Tetteroo Bokaal 2009). Er war Mitglied der Charli Green Big Band (gespielt im Bimhuis, Chateau de Jazz Festival). 2010 begann er mit Robin Brock (Auftritte beim Den Haager Jazz Festival, Big Rivers Festival, Parkpop) zu arbeiten und produzierte 2012 sein Debütalbum „Use At Your Discretion“.
Wojtek hat mit weltbekannten Künstlern wie DJ Maestro (Blue Note-Künstler), Jim McNeely, Mike Mainieri, Jamal Thomas (Maceo Parker, S.O.S. Band), Jason Lindner, Branford Marsalis und Chuck Leavell (The Rolling Stones) perforiert und / oder aufgenommen.
Derzeit lebt er in Den Haag und in den Niederlanden und ist aktiver Sideman, Komponist, Produzent und Pädagoge. Er leitet den Wojtek Justyna TreeOh! die beim Zoetermeer Jazz Concours (2011) mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde und 2015 ihr Debütalbum „Definitely Something“ veröffentlichte. Im selben Jahr wurde Wojtek von der Polonus Foundation für den Pole of the Year Award in der Kategorie Young Successful Pole nominiert seine künstlerischen Leistungen.
| 21.02.2025 | Robert C.Blank |
https://www.youtube.com/watch?v=Ff4FTt5Mf80
Zwischen Himmel und Erde passieren viele unterschiedliche Dinge, die niemand erklären kann. Unter anderem wie Robert Carl Blank es alleine, nur mit seiner Gitarre und Stimme schafft, eine Masse von mehr als 1000 Menschen genau so zu verzaubern, als würde er für jeden von ihnen einzeln singen. Der Konzertbesucher vergisst einen Abend mit dem sympathischen Fallschirmspringer aus Hamburg nur schwer, nach dem seine Songs einmal den Weg in den Gehörgang gefunden haben. Robert ist einziges lebendes Roadmovie, der in seinen Liedern seine Erfahrung wiedergibt und das Freiheitsgefühl mit jeder Pore ausstrahlt.
Mr. Blank ist der Prototyp der neuen Generation von Songwritern, die ein aufregendes, spannendes und freies Leben führen und ihre Erfahrungen teilen wollen.
„Welcome all you volunteers, jokers clowns and puppeteers“ heisst es gleich in der ersten Zeile seines vierten Longplayers „FAIRGROUND DISTRACTIONS“. Robert macht ein großes emotionales Fass auf. Ein Album über die Liebe zum Leben in seiner ganzen Unvorhersehbarkeit
- die große Freiheit gepaart mit bitter-süßen Rückblicken. Das Album zeigt wieder einmal, wie groß das Talent dieses Mannes ist, einfach gute Songs zu schreiben und zu interpretieren. Im Gegensatz zum letzten Album ist der Sound hier 60er Jahre Pop mit vielen Anleihen bei den Großen der Zeit. Den Hamburger mit den tschechischen Wurzeln interessieren keine Schubladen, da ihm das Leben in seiner ganzen Vielfalt dafür viel zu schade wäre. Der inzwischen schon inflationär gehandelte Titel des „Singer/Songwriters“ ist bei Robert daher auch nur reine Nomenklatura, denn der Popsänger und Songschmied ist viel mehr als das. Er ist ein rastloser und leidenschaftlicher Idealist, der sich für ein kompromissloses Musiker-Leben entschieden hat. Unberührt von den Bequemlichkeiten des bürgerlichen Lebens reist er bepackt mit einer Batterie von Akustischen Gitarren, einem Fallschirm und einer dicken Portion Soul das ganze Jahr über durch die Welt, sammelt Material, beobachtet, und schreibt seine Eindrücke und Erfahrungen als kodierte Reiseberichte nieder. Kaum hat er ein neues Album fertig aufgenommen gibt es schon Material für das nächste. Und dabei sind seine Songs nie am Reissbrett entstandene Lückenfüller, sondern Reisetagebücher, inspiriert von intensiven Erfahrungen auf einer selbstgebuchten Welttournee.
Seit 2022 arbeitete Robert an seinem ersten deutschsprachigen Album "ungefähr genau hier", welches im April 2024 veröffentlicht wurde.
| 02.02.2025 | Matinee | quattro corde 2025 |
https://www.youtube.com/c/QuattroCordeArtGroup
„Verborgene Tiefe unter der scheinbaren Einfachheit“
Das quattro corde ist ein international besetztes Streichquartett, das seit einigen Jahren erfolgreich zusammen musiziert. Die vier Musikerinnen, Marina Miloradovic (Violine), Katja Scheffler (Violine), Hayaka Sarah Komatsu (Viola) und Karola von Borries (Violoncello), sind Mitglieder der Bremer Philharmoniker. Mit viel Freude und Energie versuchen sie sich mit ihren Programmen, die ihnen am Herzen liegen, inhaltlich und musikalisch auszudrücken.
Benjamin Brittens „Simple Symphony“ und Franz Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Brittens Werk mit seinen Kindheitserinnerungen ungestüm, spielerisch und ausgelassen eine heitere und leichte Stimmung verbreitet, bringt Schubert mit seinem Meisterwerk das Existenzielle des Lebens hervor. Mit angespanntem Ton und gebündelter Energie vollbringt er die Kunst, „dass einem Melodie bleibt wie von Liedern, ganz Empfindung und ganz ausgesprochen.“
Besetzung:
Violine - Marina Miloradovic
Violine - Katja Scheffler
Viola - Hayaka Sarah Komatsu
Violoncello - Karola von Borries
| 17.01.2025 | Wiebke Schröder Trio |
https://www.youtube.com/watch?v=Ae9fAuWc4BQ
„Die jungen MusikerInnen des Wiebke Schröder Trios präsentieren sich nicht nur als ausgezeichnete InstrumentalistInnen und KomponistInnen, sondern auch als Interpreten des reinen Moments.“ (NOZ/September 2015). Die MusikerInnen laden ein zu einer musikalischen Reise, die sowohl durch vertraute als auch durch unerwartete Pfade führt. Für gewöhnlich spielt die Band vor allem Eigenkompositionen - aber auch Arrangements von Jazzstandards, Popsongs oder Liedern gehören zu ihrem Repertoire.
Obwohl es in den Kompositionen immer einen musikalischen Anker gibt, z.B in Form von einer Melodie, einer rhythmischen Struktur oder einer Harmoniefolge, hat sich das Trio zur Aufgabe gemacht, ebenso viel freien Raum für improvisatorische Ausflüge zu schaffen. Auf dem Nährboden von zeitgenössischem Jazz, aber auch Einflüssen aus der Klassik, gedeiht eine Musik mit weitreichendem Klangspektrum. Diesem sind keine Grenzen gesetzt: Mal ernst und philosophisch, lyrisch und verspielt oder experimentell und groove – orientiert. Gegründet hat sich das Trio vor 10 Jahren während des Musikstudiums in Osnabrück. Wiebke Schröder und Silas Jakob haben am „Institut für Musik“ Osnabrück ein Jazzstudium absolviert.
Nach einer Corona- Zwangspause ist der in Bremen lebende Bassist Michael Bohn in die Band eingestiegen und setzt neue Impulse. Im Vordergrund steht für diese Band: Kommunikation, Natürlichkeit und Tiefgang. Als Keimzelle der musikalischen Ideen fungieren Geschichten, Bilder, Gedichte, Sinneseindrücke oder einfach nur eigene Lebenserfahrungen. Auch wenn die meisten Stücke des Trios bisher aus der Feder der Pianistin stammen, so findet das Komponieren auch sehr oft im Team statt. Alle 3 Musiker:innen spielen regelmäßig auch in anderen Formationen und blicken auf eine langjährige Bühnenerfahrung zurück. Im September 2017 ist das Debüt-Album „Episodes“ des Trios auf dem Schweizer Label „Unit Records“ erschienen. Eingespielt und komponiert mit einem „ feinen Gespür“ für Stimmungen und Klänge, erzählt diese Platte wahrhaftige Episoden, so sagt die Presse.
Besetzung:
Wiebke Schröder – Piano, Komposition
www.wiebkeschroeder.com
Silas Jakob – Schlagzeug
Michael Bohn – Kontrabass
https://www.michaelbohn.eu/
Online
Website:https://www.wiebkeschroedertrio.de/
Youtube:https://www.youtube.com/watch?v=Ae9fAuWc4BQ
Spotify:https://open.spotify.com/intl-de/artist/2ggUlxsHm5cseEk8QSWPCo
Instagram:https://www.instagram.com/wiebke_schroeder_trio/
Facbook:https://www.facebook.com/profile.php?id=100062988413729
Soundcloud:https://soundcloud.com/wiebke_schroeder/sets/episodes
07.12.2024 | Eyal Lovett Trio
https://www.youtube.com/watch?v=Ke3bXYSowGg
Der in Israel geborene Eyal Lovett ist einer der prominentesten Jazzpianisten und Bandleader, die derzeit in Europa aktiv sind. Eyal wurde 2017 von Jazzy Berlin zum „Künstler des Jahres“ gewählt. Im Juni 2018 gewann das Eyal Lovett Trio den ersten Platz beim internationalen Wettbewerb JazzWings in Warschau. 2022 schloss Eyal das renommierte Solistenprogramm an der Royal Academy of Music in Aalborg ab. Seit fünf Jahren ist Eyal Künstler bei BERTHOLD Records, und ihre Zusammenarbeit setzt sich fort, da Eyals fünftes Album „Where do we go from here?“ im Dezember 2024 veröffentlicht wird.
Eyals viertes Album „Through the Rain“ wurde im Februar 2022 von BERTHOLD Records veröffentlicht und erhielt großen Beifall von Kritikern. Das Album erregte auch die Aufmerksamkeit der Spotify-Playlist-Redakteure und erreichte bisher über 500.000 Streams.
„Hier gibt es so viele Schätze – und diese vierundachtzig Minuten haben mich im Laufe der Zeit immer wieder dazu gebracht, mich auf ihre Feinheiten und ihre Aufrichtigkeit zu konzentrieren. Im Moment würde ich mich nicht weit von dieser ganz besonderen Sammlung entfernen“ - Adrian Pallant
Eyals Musik konzentriert sich auf Geschichtenerzählen, tiefe und nachdenkliche Kompositionen sowie fesselnde Darbietung und Ausführung. Beeinflusst von Künstlern wie Bill Evans und Brad Mehldau sowie Avishai Cohen, Shai Maestro und Gilad Hekselman, zeichnet sich Eyals Musik durch eine „klassische“ Architektur und Entwicklung, rhythmische Komplexität und fesselnde mediterrane Melodien aus.
Besetzung:
Klavier - Eyal Lovett
Bass - Torben Bjørnskov
Drums - Aidan Lowe
15.11.2024 | Skupa | Balkan Flamenco Fusion
Balkan – Flamenco Fusion aus Bremen
...sind und bringen Musik aus dem osteuropäischen Raum, stilorientiert und doch frei interpretiert durch die Einflüsse der unterschiedlichen musikalischen Persönlichkeiten.
So entstehen mitreißende Arrangements im Spannungsfeld von Balkan -, Jazz -, Flamenco - Musik und freien Improvisationen.
Energiegeladene Rhythmik variiert mit getragenen und seelenvollen Passagen, warmen Tönen folgen schräge Sounds. Und immer wieder zum Tanzen inspiriert, lauscht man im nächsten Moment wieder feinen Klängen von hoher Musikalität! Seit nunmehr 10 Jahren ist es der Band bei zahlreichen Konzerten gelungen, diese Vielfalt mit verschwenderischer Spielfreude vor einem breitgefächerten Publikum zu präsentieren – in diesem Jahr auch zur Präsentation ihres neuen Albums!
Mehr Infos:
web: skupa.de | instagram: skupamusic
facebook: Skupa
Besetzung:
Geige - Birgit Hoffmann
Gesang & Akkordeon - Kristina Schönbeck
Akustische Gitarre - Hendrik Jörg
Kontrabass - Martin Gruet
Percussion, Hackbrett - Gert Woyczechowski
09.11.2024 | Time-Silence | Michael Rettig, Clovis Michon
https://www.youtube.com/watch?v=xzYwl5h8504
Time - Silence
Werke bzw. Bearbeitungen von Max Richter, Arvo Pärt, Valentin Silvestrov, G.I. Gurdjieff, Hans Zimmer, Michael Rettig / Clovis Michon u.a.
Sie kommen aus unterschiedlichen Himmelsrichtungen, sind geprägt von westlicher Moderne oder östlicher Tradition.... Die Zeit pulsiert, wird gedehnt oder scheint still zu stehen.
Besetzung:
Klavier - Michael Rettig
Cello - Clovis Michon
02.11.2024 | NANI
https://nanimusic.com/about/?srsltid=AfmBOoorJr8_fkh_HkEfgIcy-Y98o1LtynB8HS9fbPEc-Dbr32Pf-JMx
Mit einer kraftvollen Stimme wie ein Schiffshorn und einer unwiderstehlichen Bühnenpräsenz verteidigt Nani Vazana die bedrohte ladinische Sprache. Ihre faszinierende Migrationsmischung fließt in ihre Songtexte ein und verbindet die Klänge des Marktplatzes mit der Dramatik des Flamenco. Nani lernte Ladino von ihrer marokkanischen Großmutter im Verborgenen, da ihr Vater ihnen verbot, Ladino zu Hause zu sprechen. Ihre Musik wurde für die Library of Congress dokumentiert in 2023, und landete auf Platz 11 der International World Music Chart 2022, Platz 13 der World Music Chart Europe 2022.
Nani ist die weltweit erste Ladino-Songwriterin. Ihr neues Album "Ke Haber" (Was gibt's Neues) fängt den Geist der alten, matriarchalen Sprache ein und katapultiert ihn mit sozial relevanten Texten in die Zukunft, die Migration, Geschlecht und weibliche Ermächtigung feiern. Die Klanglandschaft fängt die Geräusche und Gerüche des Marktplatzes ein und verbindet sie mit rohen, flamencoartigen Gesang, sanftem Choralposaune, Mariachi-Gitarre, Perkussion und Klavier.
04.10.2024 | ORBIT KID
https://www.youtube.com/channel/UCBxMC62ZaCGL037KYgAdd3A
ORBIT KID – ORBIT KID SOCIETY
Liebe zum Detail, Raum für Improvisationen, keinerlei Genregrenzen. Das ist die musikalische Philosophie hinter Orbit Kid Society. Kreativer Kopf des Ensembles ist die Berliner Sängerin und Komponistin Sophie Lindmüller. Musikalische Vielfalt steht auf dem Album in jeder Hinsicht im Vordergrund. „Auf Orbit Kid Society sind viele Instrumente zu hören, aber nicht alle zur gleichen Zeit. Meine Idee war, Instrumente unterschiedlicher Genres zu nutzen und zu kombinieren, um jedem Song/jeder Komposition einen individuellen Klang zu verleihen“, erklärt die Komponistin.
Statt in musikalische Beliebigkeit abzugleiten, präsentiert Lindmüller mit ihren hochkarätigen Bandkolleginnen und -Kollegen ein dramaturgisch geschlossenes, in jeder Hinsicht fesselndes Album. In ihrem Klanguniversum treffen freischwebende, im Moment entstehende Klänge auf auskomponierte Linien, blechernen Grooves und elektronische Samples. „Auch wenn manche meiner Kompositionen keinen easy-listening-Charakter haben, möchte ich, dass sie für das Publikum verdaulich und zugänglich sind“, betont die Komponistin.
Wenn es darum geht, neue Wege einzuschlagen, spürt sie unterschiedliche Impulse in sich. "Ein Teil von mir möchte dann einfach zurück in die Teenager-Zeit, in der es darum ging, keine allzu komplizierte, zu abgehobene Musik zu schreiben, sondern einfach die Sängerin zu sein, die ich schon als 4-jähriges Kindergartenkind sein wollte." Andererseits ist ihr bewusst, dass sie niemand davon abhält, neue musikalische Abzweigungen zu nehmen. Und so bieten ihre musikalische Reife und ihr poetischer Erfindungsgeist beste Voraussetzungen für weitere, wegweisende Originalität.
Besetzung „Orbit Kid“: Sophie Lindmüller (Gesang), Philip Dornbusch (Schlagzeug), Povel Widestrand (Keyboards, Klavier, Orgel, Celesta), Thorbjørn Stefansson (Bass)
29.09.2024 | Konstanze Lerbs
https://www.kammerphilharmonie.com/kennenlernen/orchester-und-musiker/streicher/konstanze-lerbs/
Die Geigerin Konstanze Lerbs studierte in Hannover und Köln. Zum Aufbaustudium bei Rainer Kußmaul wechselte sie an die Musikhochschule Freiburg und studierte außerdem Barock-Geige in Trossingen.
Es folgten zahlreiche Auftritte als Solistin und in Kammermusikensembles, bis sie 1995 Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen wurde.
Neben der Orchestertätigkeit gilt ihr Interesse auch heute noch der Kammermusik, wobei sie stilistisch vielseitig ist und auch die Ausflüge ins Cross-over-Genre liebt.
Neben der Musik gelten ihre Aufmerksamkeit und ihr Interesse vor allem ihren Kindern und dem Zuhause in Bremen.
18.09.2024 | Mark Scheibe
https://www.markscheibe.com/
LIEDER ÜBERS TANGOTANZEN VON VOLKMAR BAUMANN UND MARK SCHEIBE
12 Lieder einer sich sehnenden Seele, die für die Befriedigung leidenschaftlicher Sehnsucht und die Illusion von Sinn ihre moralischen Prinzipien zu opfern bereit ist: Die sinnlich-psychologischen Liedtexte von Volkmar Baumann zirkulieren zwischen Verführung und Verweigerung – und schaffen die Grundlage einer sprachnahen Musik von Mark Scheibe, die den Furor der Seele kennt und lustvoll mit dem Trivialen flirtet. Der expressive Bariton Caspar Lloyd James und der genialische Klavierexzentriker William Fergusson schenken uns einen Liederabend der Gegenwart, der das Rote vom Himmel verspricht: Emotionale Tiefe, bewusstloser Rausch, Leichtigkeit und Liebe
Caspar Lloyd James und Will Fergusson brennen dafür, das Versprechen auch zu halten.
EINZIGES BREMEN-KONZERT, moderiert von Mark Scheibe.
Besetzung:
Bariton - Caspar Lloyd James
Piano - Will Fergusson
14.09.2024 | Luke Philbrick & The Solid Gone Skiffle Invasion
Innovative Root-Rock- und Skiffle-Musik, die sich auf traditionelle Blues-, Jazz- und Folk-Einflüsse stützt und häufige Ausflüge in die Gypsy-angehauchte Psychedelia bietet.
Er stellt hier sein Album, entstanden im September 2023, vor: „Lass meine Leute gehen“
Atemberaubend, kraftvoller Gesang, Fingerpicking-Gitarre, hämmernder Kontrabass und ein fast tribaler Fußstampfer kombiniert mit einem kraftvollen Cocktail aus Klarinette, Harf und Geige sorgen für eine besondere Atmosphäre.
Luke Philbrick und die Solid Gone Skiffle Invasion stammen aus Südwestengland und haben sich auf ihren vielen Reisen durch Großbritannien und Europa eine starke lokale Fangemeinde aufgebaut, die das Publikum immer wieder nach mehr verlangen lässt.
Die Aufführungen zeichnen sich durch ein dynamisches Line-up aus, bei dem sich die Spieler organisch in den Vordergrund ein- und ausweben, um ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Erlebnis zu schaffen.
30.08.2024 | Ingen Navn Trio
https://www.ingennavntrio.com/
Das Trio der Schweriner Saxofonistin Inge Rothamel macht es dem Publikum nicht gerade leicht, denn die Band ist nicht nach ihr benannt. „Ingen Navn“ ist norwegisch und bedeutet „kein Name“, auch der Albumtitel hat keine Bedeutung.
Die Musik des Ingen Navn Trios ist kontrastreich und wandert von wunderschönen verträumten Melodien hin zu wilden energetischen rhythmischen Parts und bewegt sich im Bereich der experimentellen Jazzmusik. Meditative, tief klingende, fließende, aber auch energetisch bewegende Improvisationen werden in von der Saxophonistin geschriebenen Kompositionen verwoben und integriert. Natur und Umgebungsgeräusche sind eine große Inspirationsquelle für das Trio und fließen als Soundscape und Klangtupfer in die Musik mithinein.
Besetzung:
Saxophon - Inga Rothammel
Gitarre - Rocco Romano
Schlagzeug - Hendrik Eichler
17.08.2024 | Kaurna Cronin
https://www.kaurnacronin.com/
Der mehrfach preisgekrönte Singer-Songwriter Kaurna Cronin hat eine Stimme so warm wie eine raue Umarmung, den farbenfrohen Geist eines geborenen Geschichtenerzählers und ein Herz, das im Folk-Rock-Rhythmus schlägt.
13.07.2024 | Nefertiti Quartet
https://www.jazz-fun.de/nefertiti-quartet.html
Bei Nefertiti geht es um die Leidenschaft, an der Form von Kompositionen zu arbeiten. Das Quartett wurde 2013 von der Pianistin Delphine Deau gegründet. Ihre Stücke haben eine fesselnde Dramaturgie. Der Puls und die melodische Linie ergeben sich erst nach freudigem, freiem Wechselspiel, Toben und Schattenspiel. Die Saxofonistin Camille Maussion spielt sehr melodisch, beschäftigt sich mit "Soundpainting" und arbeitet auch in den Bereichen Tanz, Theater und Storytelling. Sie erweitert das Konzept von Deau und ergänzt ihr lyrisches Spiel in idealer Weise. Schlagzeuger Pierre Demange ist auch in anderen Kunstformen tätig, vor allem in der Film- und Zirkuswelt. Sein Zusammenspiel mit dem wunderbar flexiblen brasilianischen Kontrabassisten Pedro Ivo Ferreira wirkt oft so, als hätten sie gemeinsam das Geheimnis des Perpetuum mobile entdeckt.
Besetzung:
Camille Maussion - Saxofon
Delphine Deau - Klavier
Pedro Ivo Ferreira - Kontrabass
Pierre Demange - Schlagzeug
20.07.2024 | Danica Hobden
https://www.danicahobden.com/
"Warmbluetig“ ist ein vierköpfiges Modern-Jazz-Ensemble, das auf der Interaktion von folkloristischem Storytelling und spontaner Improvisation basiert. Stark von der australischen Jazzmusikszene und ihrem impressionistischen Kompositionsansatz inspiriert präsentiert das Quartett, das seit einem Jahr besteht und bald sein Debüt Album veröffentlicht, Melodiefragmente und Ideen, die sich zu einem neugierigen und flüchtigen Wesen vermischen. Die Kompositionen bieten den Musiker*innen die Möglichkeit, ihren ganz persönlichen Ausdruck von Aufrichtigkeit und Melodrama zu erforschen und eine Stimmung warmen Grübelns und stürmischer Seelandschaften heraufzubeschwören.
Besetzung:
Danica Hobden - Gitarre & Kompositionen
Martín Zamorano - Klavier
Roz Macdonald - Bass
Joshua Weiß - Schlagzeug
29.06.2024 | Kenneth Dahl Knudsen´s Gloomers
https://kennethdahlknudsen.bandcamp.com/album/gloomers
"Gloomers" ist meine Bezeichnung für eine Generation von Menschen, die im Stillen, hinter Bildschirmen, Angst und Furcht empfinden, weil sie unbegründet unzulänglich sind. Was wäre, wenn wir die Leidenschaft für die Kunst wiederentdecken?
In der heutigen Welt werden wir von Bildschirmen verschlungen, auf denen jeder sein makelloses Leben und seine Talente zur Schau stellt, so dass wir uns in diesem unerbittlichen Streben nach Aufmerksamkeit unzulänglich fühlen. Ich sehne mich nach einer Zeit, in der harte Arbeit und Hingabe unsere Fähigkeit, eine perfekte Fassade aufzubauen, in den Schatten stellten. Es schmerzt mich zu sehen, wie junge Musiker ihre Leidenschaft vorzeitig verlieren und Übung und Kreativität für die Verlockungen der sozialen Medien aufgeben.
Als etablierter Künstler fühle ich mich dafür verantwortlich, diesen Kreislauf zu durchbrechen, der Welt die Realität hinter dem Glamour zu zeigen und zu einem Wiederaufleben echter künstlerischer Leidenschaft zu inspirieren. Meine Musik, die von zwei Jahrzehnten Erfahrung und einer Vielzahl von Einflüssen geprägt ist, soll die Kluft zwischen den Genres überbrücken und gleichzeitig ehrliche Gespräche über die Herausforderungen anregen, denen wir als Musiker gegenüberstehen.
Besetzung:
Gesang - Ganna Gryniva
Bass - Kenneth Dahl Knudsen
Schlagezug - Matias Fischer
Trompete - Jimmy Nyborg
Saxophon - Toms Rudzinskis
Saxophon - Oleksandr Kolosii
Gitarre - Lucas Illanes
Klavier - Eyal Lovett
13.06.2024 | Pouya Abdi Quartett
https://www.pouyaabdimusic.com/
Das Quartett um den jungen hamburger Gitarristen und Komponisten spielt seit über 2 Jahren in verschiedensten Venues und Festivals (darunter das Elbjazz Festival) in Deutschland und hat sich in der Norddeutschen Jazzszene bereits einen Namen gemacht.
Durch verschiendste Kulturen und Herkünfte (Brasilien, Russland, Iran, Polen) die von den Mitgliedern des Quartetts mit in die Musik einfließen, entsteht ein unverwechselbar kraftvoller ehrlicher Sound, der das Quartett so besonders macht.
Besetzung:
Gitarre - Pouya Abdi
Saxophon - Kamil Husyaninov
Bass - Lennard Meyer
Schlagzeug - Rafa Müller
07.06.2024 | KAMA Kollektiv
https://kamakollektiv.com/
Das KAMA Kollektiv ist ein schrulliges Quartett aus Amsterdam, das Geschichten über Liebe, Verwandlung, die kleinen Freuden des Alltags und die Mystik der Natur erzählt.
In einem theatralischen und hypnotischen Stil schöpft ihre Musik aus Einflüssen von nordischem Jazz und Folk, Indie-Pop, Filmmusik sowie elektronischer und improvisierter Musik. Die charismatische Bandleaderin und Frontfrau Kirsi-Marja "Kiki" Harju verzaubert das Publikum mit ihrem exzentrischen Gesang und ihrem lyrischen Trompetenspiel. Sie und Bassist Jonathan komponieren die Musik für die Band.
Besetzung:
Trompete & Gesang - Krisi-Marja Harju
Klavier - Ida Alanen
Bass - Jonathan Nagel
Schlagzeug - Joe Korach
06.06.2024 | Michael Rayher und Coco Joura
https://michaelrayher.de/
https://www.cocojoura.de/
Michael Rayher, geb. 1959, hat in Bremen Komposition und Klavier studiert. Seine Kreislerabende, seit 25 Jahren auf vielen Bundesdeutschen Bühnen und im Rahmen der „Wohnzimmerkonzerte im Elfenbeinturm“, sind ein Geheimtipp.
Mit Coco Joura, Jahrgang 1989, interpretiert er ein breites Programm von Verdi über Eisler bis Kreisler.
03.05.2024 | Lisa Wilhelm Quartett
https://www.lisawilhelm.com/liwiq
Die Zeiten, in denen sich Schlagzeug-spielende Bandleader und Bandleaderinnen unangenehm in den Vordergrund trommelten, sind vorbei. Die junge Stuttgarterin Lisa Wilhelm, gehört einer Generation an, die Gruppen-tauglich und dienlich denkt, die
sensibel aus dem Hintergrund heraus führt. Die Musik auf dem Debüt-Album ihres Quartetts löst beim Zuhören ein Wechselbad der Gefühle aus und vermittelt zwischen Euphorie und Melancholie. Im Spannungsfeld zwischen diesen beiden emotionalen Polen passiert ungemein viel. Das Publikum bleibt gefangen, wenn sich Lisa Wilhelm und ihre drei Mitstreiter vom Hochgefühl in Richtung Wehmut und zurück bewegen.
Gegründet hat die auch in Stockholm und Lissabon ausgebildete Schlagzeugerin Lisa Wilhelm ihr Quartett an der Musikhochschule Stuttgart, gleich mit dem Ziel, einen besonderen, einen eigenen Sound zu finden.
Besetzung:
Schlagzeug - Lisa Wilhelm
Klavier - Moritz Langmaier
Bass - Franz Blumenthal
Saxophon - Lukas Wögler
27.04.2024 | Michael Rettig
https://www.michaelrettig.de/
Michael Rettig ist Bremer Komponist und Pianist und bringt hat sein neues Programm in die Villa Sponte gebracht.
Besetzung:
Klavier - Michael Rettig
Cello - Clovis Michon
12.04.2024 | Kemaca Kinetic, Ganna Gryniva
Kemaca Kinetic:
Starten wir doch den Abend mit dänischem Rock-Jazz-Drum-n-Bass! Komplexe Polyrhythmen machen Fusion vom Feinsten. Heute Abend mit Special Guests! "Tightest band in the universe" Nicholas Bild, BR.
Warum nicht den Abend mit umwerfendem futuristischem Rock-Jazz-Drum-n-Bass aus Dänemark beginnen? Kemaca kombiniert Electro, Heavy Beats, freie Improvisation und eine Fülle anderer Einflüsse, die alle auf wunderbare Weise zu einem einzigartigen, aufregenden und erhebenden Ganzen kombiniert werden. Gemeinsam erforschen sie komplexe Polyrhythmen und wechselnde Taktarten und schaffen so einen höchst originellen Fusion-Sound, der sich von fast allem in diesem Genre unterscheidet und das Gehirn des Publikums im Sturm erobert.
Die Band wird eine Handvoll ihrer Lieblingsmusiker vorstellen plus Überraschungsgäste!
Herkunftsland: Dänemark
https://kemacakinetic.com/
Hörproben: https://www.youtube.com/watch?v=x70Hnk1soq0/
Spotify: https://open.spotify.com/track/40F02ER8nnq2EmX4IYc9M7?si=f44472cdbd8147ca
Bass - Kenneth Dahl Knudsen
Schlagzeug - Matias Fischer
Piano - Chaerin Im
Flöte - Linda Josefowski
Alt Saxophon - Toms Rudzinskis
Ganna:
Für die gebürtige Ukrainerin Ganna Gryniva sind alte Volkslieder ihrer Heimat eine Herzensangelegenheit. Ihre starke Stimme und die brillianten Jazzarrangements geben den Volksliedern eine neue Richtung. Ergreifend und begeisternd gleichermaßen.
Eine Stimmung und eine Stimme, die sofort fesseln. Ein sanftes Vorwärtsdrängen von Tönen. Eine – noch - leise Feier des Augenblicks. Ein Aufblühen. Es ist die Stimme der Sängerin Ganna Gryniva. Für die gebürtige Ukrainerin sind alte Volkslieder ihrer Heimat eine Herzensangelegenheit – und eine wahre musikalische Fundgrube. Ganna ist eine der eindrucksvollsten Sängerinnen der deutschen Jazz- und Weltmusikszene.
Herkunftsland: Ukraine
https://ganna-gryniva.de/
https://www.facebook.com/ganna.iva/?locale=de_DE/
Hörprobe: https://www.youtube.com/channel/UC0gKi6yz3nld5VaD9-n316Q /
Spotify: https://open.spotify.com/track/3dHUhQ99k8KJfgdbDXxS2v?si=c352d98919834669
Besetzung:
Gesang - Ganna Gryniva
Piano - Povel Widestrand
Saxophon Uli Kempendorff
Bass - Tom Berkmann
Schlagzeug - Mathias Ruppnig
05.04.2024 | Doppler Trio
https://www.dopplertrio.com/
Besetzung:
Klavier - Daniel van der Duim
Bass - Flrois-Jan van der Berg
Schlagzeug - Hendrik Eichler
05.04.2024 | Cort Lunde
https://www.cortlunde.com/
Besetzung:
Trompete - Erik Lunde Michaelsen
Bass - Thomas Cortes Thorup
22.03.2024 | Clémence Manachère
https://clemencemanachere.com/
Mit der Musik von Clémence Manachère kann man in neue Klangwelten eintauchen. Die Flötistin und Saxophonistin hat mit ihrer Band „Unterwasser“ eines der aktuell aufregendsten Jazz-Ensembles der Gegenwart gegründet. Schon die selbstbewusste Instrumentierung der Band markiert den Willen zu einem besonderen, kreativen Sound: mit zwei Schlagzeugern, Gitarre, Bass und Bläsersection denkt und macht Manachère Musik „out of the Box“.
Besetzung:
Futes, soprano saxophone, composition - Clémence Manachère
Bass - Nico Bauckholt
Gitarre, Electronics - Niklas Werk
Schlagzeug - Moritz Hamm
Schlagzeug, percussion - Dirk-Achim Dhonau
21.03.2024 | Duo Pohádka
https://www.youtube.com/channel/UC1SSMe0ZcyeK54tfc9Yv5xg
Das Duo Pohádka mit Professor Johannes Krebs am Violoncello und Lydia Hammerbacher am Klavier konzertiert nun seit mehr als zehn Jahren. Auch zahlreiche Meisterkurse für Violoncello und Klavier gaben die beiden Musiker gemeinsam. Kennengelernt haben sie sich in der Hochschule für Künste Bremen, in dieser Johannes Krebs als Dozent lehrte und Lydia Hammerbacher studierte.
Besetzung:
Cello - Johannes Krebs
Klavier - Lydia Hammersbacher
08.03.2024 | Morgan Finlay
https://www.morganfinlay.com/
Morgan Finlay ist ein Sänger und Songwriter aus Vancouver, dessen Songs sich durch eine federleichte Leuchtkraft auszeichnen und seine Zuhörer unweigerlich in eine optimistische Stimmung versetzen. Stilistisch bewegt sich der Musiker durch ein großes Spektrum von Indie-Rock über Pop, Folk und akustischen Singer-Songwriter Stil mit Einflüssen von Grunge. Musikalische Verbindungen zu Jeff Buckley, Damien Rice, Bruce Cockburn oder Bryan Adams sind nahe liegend, wobei sich Morgan Finlay durch einen ganz eigenen Stil und den unverkennbaren Einfluss seiner irischen Wurzeln auszeichnet. In den vergangenen 18 Jahren stand der Künstler mit seinen Songs auf über 1000 Bühnen in 13 verschiedenen Ländern.
01.03.2024 | Hans Anselm Quintett
https://www.hansanselm.com/
Die Stücke der beiden Komponisten Anna Wohlfarth und Benedikt Schnitzler erkunden das gesamte Spektrum musikalischen Ausdrucks. Mal ist es laut und intensiv, mal leise, zart, und fast zerbrechlich. Die Band will ehrlich sein, ob melancholisch und dunkel, oder euphorisch und energetisch.
Die Musiker versuchen Emotionen in all ihrer Komplexität musikalisch abzubilden und sich dabei auch vom Bedürfnis nach individueller Virtuosität zu lösen. Viel mehr geht es darum, als Kollektiv eine Geschichte zu erzählen. Die Band arbeitet dabei viel mit Improvisation und versucht neue Wege des Zusammenspiels zu erkunden und zu erforschen.
Besetzung:
Trompete - Gabriel Rosenbach
Gitarre - Benedikt Schnitzler
Klavier - Anna Wohlfarth
Bass - Arne Imig
Schlagzeug - Johannes Metzger
23.02.2024 | Norbert Fimpel, Daniel Roth
Daniel und Norbert wohnen beide auf Mallorca, wo ihr gemeinsames Projekt anfing, als sie sich dort im Jahr 2002 kennenlernten.
Nach über 600 gemeinsamen Konzerten ist das Team so gut aufeinander eingespielt, dass praktisch keine musikalischen Absprachen nötig sind.
Ein Blick, eine Kopfbewegung, ein Fingerzeig und schon wissen beide, wie es weiter geht, welcher Titel folgt, wer die Zuhörer mit einem Solo erfreut.
Eine frische Mischung von Jazz, Soul, Funk und Balladen, bekannte Titel und auch eigene Kompositionen.
Besetzung:
Klavier / Keyboard - Daniel Roth
Saxophon und chromatische Mundharmonika -
Norbert Fimpel
16.02.2024 | Toba
https://www.youtube.com/channel/UC121CMUPm29gKgYM0RO7paw
Das Gefühl, an einem warmen Abend ins Freie zu treten, das ist toba. Das Trio aus Hannover bietet seinen ganz eigenen Blick auf das jazztypische Gitarrentrio. Stets einem tiefgründigen Sound verpflichtet, gilt vor allem eines: Zuhören – und daraus entwickeln, was vorher unausgesprochen im Raum stand. Dabei ist tobas Musik mehr als die Summe ihrer Teile. Zwischen sanften Vulkanausbrüchen und elegant-halsbrecherischen Turnübungen verstecken sich neue Perspektiven auf bekannte Klänge. Entlang eigener Kompositionen und ein paar unverzichtbaren Lieblingssongs manövrieren sich die drei Protagonisten in Welten, die an das Reisen, Vermissen und Schwimmen im offenen Meer erinnern.
02.02.2024 | Chaerin Im
https://chaerinmusic.com/
Chaerin Im ist eine südkoreanische Pianistin und Improvisationskünstlerin, die in Amsterdam und Seoul lebt.
Sie hat mit vielen hochkarätigen Musikern wie Pablo Held, Jasper Høiby, Anton Eger, Reinier Baas, Ernst Reijseger und Sun-Mi Hong, aufgenommen und konzertiert. Sie ist auf verschiedensten Jazzfestivals und Veranstaltungsorten mit zeitgenössischer Musik in ganz Europa zu hören.
Als Pianistin und Komponistin ist sie an vielen verschiedenen Projekten beteiligt. Nach der Veröffentlichung von "The Back of Beyond" im Jahr 2022 hat sie auch ihre eigene Musik präsentiert. Sie wurde als "Jonge Makers" für das Amsterdam Jazzfest 2023 ausgewählt und ist auf großen Festivals und Bühnen in ganz Europa aufgetreten, wie dem North Sea Jazz Festival, dem Jazzahead! Festival, BIMHUIS, Unterfahrt, Cologne Jazz Week, Moods, Oslo Jazz Festival, der Minaret Records Show in Los Angeles und vielen mehr.
Besetzung:
Piano / Synthesizer - Chaerin Im
10.12.2023 | Stephan Schrader
https://stephan-schrader.com/
Stephan Schrader erläutert in diesem Vortrag – mit dem Cello in der Hand - seine sehr persönliche Sicht auf die sechs Cello-Suiten von J.S. Bach als Zyklus. Einerseits ist jede Suite mit Präludium und fünf barocken Tänzen ein abgeschlossenes Meisterwerk. Andererseits ergänzen sich die Grundcharaktere der Suiten so, dass ein größeres Bild entsteht, wenn man sie als zusammengehörig versteht. In der Folge dieser Grundcharaktere von Suite 1 bis Suite 6 können wir eine Entwicklung entdecken, die uns viel sagt über einen geistigen Weg. Auf diesen Weg möchte Stephan Schrader seine Zuhörer mitnehmen.
01.12.2023 | Defne Sahin
https://www.defnesahin.com/
Die Jazzsängerin und Komponistin Defne Şahin hat eine musikalische Sprache entwickelt, die ihr Leben in verschiedenen Kulturen und Ländern widerspiegelt. In Berlin geboren und aufgewachsen lebte die junge Musikerin bereits in der Türkei, in Spanien, Brasilien und zuletzt in New York. So fühlt sie sich im Jazz, Bossa Nova und in der mediterranen Volksmusik gleichermaßen zu Hause.
Ihr Debüt-Album Yaşamak – to Live with the Words of Nâzım Hikmet, wurde in der renommierten Reihe Jazz Thing Next Generation (Double Moon Records) und in der Türkei (Kalan Müzik) veröffentlicht und von der Presse als “Beginn einer Erfolgskarriere” gelobt.
Besetzung:
Gesang - Defne Şahin
Piano - Povel Widestrand
Gitarre - Kaisuke Matsuno
Bass - Simon Jermyn
Schlagzeug - Martin Krümmling
19.11.2023 | Cello Loop mit Stephan Schrader
https://stephan-schrader.com/
Ein Cello klingt wie ein Orchester!
Extrem kurzweilig geht es zu, wenn der Cellist – langjähriges Mitglied der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen – sein Instrument mit der Loopmaschine verkabelt und launig durch das abwechslungsreiche und immer wieder verblüffende Programm führt.
Er wird einige neue Stücke mitbringen, aber natürlich dürfen die beliebtesten Hits nicht fehlen: groovige Eigenkompositionen und virtuose Bearbeitungen aus verschiedensten Musikstilen.
Bei dem Konzert gibt es das Programm AUS DEM MOMENT - FÜR DEN MOMENT
Es wir spontan auf der Bühne entschieden, was gespielt und oder vorgelesen wirde: (in Resonanz mit dem Publikum...). Bach, Weinberg, Improvisationen u.a., kurze nachdenklich, poetische oder humorvolle Texte.
11.11.2023 | Ganna Gryniva
https://ganna-gryniva.de/
Ganna Gryniva ist Sängerin, Komponistin und Aktivistin aus Berlin. 2002 emigrierte sie mit ihren Eltern aus der Ukraine nach Deutschland. Heute gilt Ganna als “eine der eindrucksvollsten Sängerinnen und Musikerinnen der Europäischen Jazz- und Weltmusikszene” (Mirjam Jessa, ORF). Ihr neues Album HOME erschien im November 2022 auf BERTHOLD records und wurde von der Musikpresse als “Album des Jahres” (Ulrich Habersetzer, DLF Kultur) und “Jazz-Highlight des Jahres” (Roland Spiegel, Bayerischer Rundfunk) gefeiert. In ihrer Musik entfaltet sie ihre verschiedenen kulturellen Wurzeln. In ihrem multinationalen Ethno-Jazz Quintett GANNA und in ihrem Soloprogramm für Loops und Elektronik verbindet sie ukrainische Folklore mit Jazz, improvisierter und experimenteller Musik. Inspiriert durch Folklore-Forschungsreisen in verschiedenen Regionen der Ukraine, setzt sich Ganna aktiv dafür ein, das kulturelle Erbe aus der Ukraine international zu verbreiten.
Besetzung:
Stimme, Kompositionen - Ganna Gryniva
Tenorsaxophon - Musina Ebobissé
Klavier - Povel Widestrand
Kontrabass - Tom Berkmann
Schlagzeug - Mathias Ruppnig
13.10.2023 | Viktor Ivanov
Viktor Ivanov wurde in Kiew geboren, wo er auch die Nationale Tschaikowsky Musikakademie absolvierte. Er ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe und Teilnehmer vieler ukrainischer und europäischer Festivals. Viktor ist Solist und Konzertmeister des Kiewer Kammerorchesters der Nationalen Philharmonie der Ukraine. Er ist weltweit in über 25 Ländern als Solist und mit verschieden Orchestern aufgetreten und hatte die Gelegenheit, mit solchen herausragenden Musikern, wie Joshua Bell, Sarah Chang, Avi Avital und den anderen zu spielen. Viktor ist auch Mitglied des Ukrainian Freedom Orchestra, das aus ukrainischen Musikern aus der ganzen Welt besteht. Anliegen dieses Orchesters ist die ganze Welt zu verbinden, um die Ukraine und ihre Kultur noch stärker zu unterstützen.
06.10.2023 | Markus Becker
https://markusbecker-pianist.de/
Die erste Frage, die einem beim Hören des neuen Albums des Pianisten Markus Becker in den Sinn kommt, ist: „Darf man das?“ Becker hat sich Musik Beethovens vorgenommen, und das nicht, um sie möglichst werkgetreu aufzuführen. Auf „Regarding Beethoven“ wird über den alten Meister improvisiert. Das Ergebnis klingt, als sei dessen Musik mit einem Mal vollkommen neu. Und doch bleibt er immer präsent. „Regarding Beethoven“ hat also nichts von einem Ikonensturz. „Es sind Improvisationen über Ideen von Beethoven“, erzählt Becker. „Mir geht es nicht darum, an den Stücken entlang zu improvisieren. Aus den kleinen Dingen soll etwas wirklich Neues entstehen.“ Manchmal genügt da ein kleines Motiv als Ausgangspunkt, das dann zur Quelle von schier übersprudelnder Musik wird.
„…moderner Klavierjazz, dessen Tonsprache Vorbilder wie die Klarheit und sinnliche Kraft etwa der Musik von Keith Jarrett nahelegt.“ (BR)
Markus Becker hat seine eigene Sprache in der Musik entwickelt, in der man sämtliche musikalischen Einflüsse wiederfindet, die ihn sein Leben lang geprägt haben.
Besetzung:
Piano - Markus Becker
10.09.2023 | PHALANX
https://www.instagram.com/phalanx_band/
PHALANX ist ein Jazzquartett, das die Energie einer Rockband mitbringt und zugleich mit der
Klanglichkeit der Neuen Musik arbeitet. Melancholie des Impressionistischen trifft auf Kurzweiligkeit eines Thelonious Monk. Trotz der Verschiedenheit der Bezüge und Einflüsse lässt sich eine Stringenz und eine wiedererkennbare Handschrift in den Kompositionen von Mathieu Bech, die durch die Arrangements der Band hervorgehoben werden, erkennen. In der Besetzung eines klassichen Klaviertrios, verstärkt durch eine in dieser Weise noch nicht gekannte achtsaitige Fretless-E-Gitarre, entsteht ein Klangkörper, der vielseitig, wiedererkennbar und trotzdem agil ist.
Sind die vier Musiker in anderen Besetzungen, wie zum Beispiel Malstrom, Joern and The
Michaels, Flonks oder dem AusbruchDuo, und damit völlig anderen Stilen aktiv, eint sie in dieser Band ein gemeinsamer Gestaltungswille für Oddness, Groove und schräge Klangart. Gemeinsam schaffen sie einen vor Melodien überfließenden Jazz, der die Intensität von Rock und freier Improvisation in sich aufgenommen hat.
Besetzung:
Gitarre - Axel Zajac
Bass - Michael Haupt
Schlagzeug - Johannes Pfingsten
Klavier - Mathieu Bech
08.09.2023 | Michael Rayher und Coco Joura
https://michaelrayher.de/
https://www.cocojoura.de/
Das Duo Coco Joura und Michael Rayher wird am 08.September wieder in Bremen im Rahmen des Kunsthallen-Jubiläums mit ihrem Programm „Lieder und Liederliches“ zu Gast sein. Die beiden blicken auf jahrlange gemeinsame Auftritte im In- und Ausland zurück
Coco Joura studierte Gesang in Rostock, ist ein feste Größe des Bremer Musiklebens. In ihrer Bühnenlaufbahn sang sie unter anderem große Partien wie die Königin der Nacht aus Mozarts Zauberflöte, die Mademoiselle Silberklang aus Mozarts Schauspielerdirektor und Eliza aus dem Musical My Fair Lady.
Aktuell gestaltet sie viele musikalische Projekte von Oper bis hin zu Oratorium und Lied.
Die Bremer Kunsthalle war schon mehrfach Location für Auftritte der beiden.
Michael Rayher, geb. 1959, hat in Bremen Komposition und Klavier studiert. Seine Kreislerabende, seit 25 Jahren auf vielen Bundesdeutschen Bühnen und im Rahmen der „Wohnzimmerkonzerte im Elfenbeinturm“, sind ein Geheimtipp.
Mit Coco Joura, Jahrgang 1989, interpretiert er ein breites Programm von Verdi über Eisler bis Kreisler.
25.08.2023 | Lynda Cortis, Matias Boutros und M. Pintos
https://lynda-cortis.de/
https://www.matthiasboutros.de/
http://www.matiasdeoliveirapinto.de/zurperson.htm
Matias de Oliveira Pinto, in São Paulo, Brasilien, als Sohn einer Künstlerfamilie geboren, erhielt schon früh Klavierunterricht, später Cellounterricht. Viele Konzertreisen führten Matias de Oliveira Pinto durch Südamerika, Europa, USA, nach Japan, Australien und nach Neuseeland in welchen er sowohl als Solist als auch als Kammermusiker und Pädagoge tätig war. Matias de Oliveira Pinto ist bei vielen internationalen Festivals aufgetreten. In Berlin ist er regelmäßig auch in den wichtigsten Konzertsälen der Stadt zu hören.
Julia Wasmund begann ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule in ihrer Heimatstadt Neuss und studierte ab 2009 an der Musikhochschule Münster in der Klasse von Prof. Matias de Oliveira Pinto. Sie ist erste Preisträgerin des internationalen David Popper Violoncello Wettbewerbs in Ungarn, des „Concurso International de Violoncelos de Ouro Branco“ in Brasilien und des „Concorso Internazionale - Sant'Alfonso Maria de Liguori“ in Italien. Des Weiteren war sie Stipendiatin der Stiftung „Live Music Now“ und gewann 2019 den Kunstförderpreis der Stadt Neuss.
Als Cellist und Cellolehrer ist Matthias Boutros seitdem freiberuflich tätig, unter anderem im Cellowerk Bremen. Konzerte führten ihn u.a. nach Japan und Brasilien. Sein besonderes Interesse gilt vor allem der Kammermusik in gewohnten sowie ungewohnten Konstellationen. Er spielt romantische Sonaten im Duo mit Klavier, beschäftigt sich aber auch mit der historischen Aufführungspraxis der Alten Musik auf dem Barockcello und spielt in einer Formation um einen syrischen Oud-Spieler traditionelle arabische Musik. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Neuen Musik, bis hin zur freien Improvisation. So hat Matthias Boutros im Rahmen des Klangzeitfestivals Münster Uraufführungen gespielt und widmet sich mit seinem Caligari-Ensemble der Live-Vertonung von Stummfilmen.
Lynda Anne Cortis wurde in 1986 in Hamburg geboren. Als Tochter von zwei professionellen Musikern begann sie bereits mit drei Jahren bei ihrer Mutter Geige zu lernen. Im Alter von sechs Jahren folgte der Klavierunterricht. Mit zehn Jahren wechselte sie von der Geige zum Cello. Sie studierte bei Prof. Alexander Baillie und Stephan Schrader an der Hochschule für Künste Bremen und schloss ihr Studium 2014 mit dem "Master of Arts" ab.
Sie ist mehrfache Preisträgerin des Sonderpreises des NDR-Symphonieorchesters und des Hans-Sikorski-Gedächtnis-Preises für die "beispielhafte Interpretation des Werkes eines lebenden Komponisten".
Neben ihrem Soloprogramm "Looping Lynda" war sie Mitglied im Ensemble "New Babylon", dem „Radialquartett“ und spielt regelmäßig mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Im "Mensch, Puppe!" Theater Bremen ist sie zusammen mit der Schauspielerin Claudia Spörri als Theater Musikerin zu erleben. Zudem unterrichtete sie als Lehrbeauftragte an der Hochschule für Künste Bremen.
15.07.2023 | Red Kite
https://redkite.sg/
Red Kite ist ein Quintett unter der Leitung des dänischen Pianisten Esben Tjalve, das Elemente der elektronischen Musik, des Jazz und der klassischen Musik miteinander verbindet. Die Band ist mit hochkarätigen Musikern aus der Londoner und europäischen Jazzszene besetzt: Jasper Høiby von Phronesis am Bass, der Jellymould-Künstler und Londoner Szene-Macher Hannes Riepler an der Gitarre, der italienische Trompeter Fulvio Sigurta und Marc Michel am Schlagzeug.
Die Musik ist frisch und clever, gut komponiert und entzieht sich immer wieder der Einordnung in ein bestimmtes Genre.
Besetzung:
Trompete - Fulvio Sigurta
Gitarre - Hannes Riepler
Bass - Jasper Høiby
Schlagzeug - Marc Michel
Schlüssel - Esben Tjalve
01.07.2023 | Tony-Lakatos-Organ-Trio
https://www.jazzmoments.net/kopie-von-tony-lakatos-quintett
Man kann es schon im Namen erahnen: die Freie Hansestadt Bremen ist auch und besonders im Wirtschafts- und Kulturbereich international und offen aufgestellt. Was liegt näher, als mit dem Tony-Lakatos-Organ-Trio und der Sängerin Juliana da Silva
eine ebenso internationale und offene Formation nach Bremen und Umgebung einzuladen!
Das Trio The Tony Lakatos Organization wurde vor ca. anderthalb Jahren von Tenor-Saxofonist Tony Lakatos mit Jean Yves Jung (Organ) und Jean Marc Robin (Drums) zusammengestellt und feiert regelmäßig im Frankfurter Jazzkeller vor Live-Publikum Abende mit ausgesprochen guter Stimmung aufgrund mitreißender Jazz-Interpretationen. Wunderbare Abende kann man ebenso erleben, wenn die Sängerin Juliana da Silva auf der Bühne performt. Sie hat einen Weg gefunden, das Publikum mit ihrem Gesang in eine Stimmung zu versetzen, die die Menschen nach einem Konzert ganz beseelt den Heimweg antreten lässt.
Diese beiden musikalischen Komponenten, The Tony Lakatos Organization und Juliana da Silva, werden dazu führen, dass auch das Bremer Publikum beeindruckt ist von der schönen und interessant bearbeiteten und präsentierten Musik, die sich durch diese Zusammenarbeit ergeben wird.
Besetzung:
die Sängerin - Juliana da Silva
Tenorsaxophon - Tony Lakatos
Organ - Jean-Yves Jung
Schlagzeug - Jean-Marc Robin
03.06.2023 | Michael Rettig
https://www.michaelrettig.de/
Michael Rettig, Pianist. Komponiert und macht Theaterstücke. Lebt in Bremen und im Havelland. Studium Musik, Germanistik und Kunst in Tübingen und Bremen. Neben Konzerttätigkeit auch Musiktheaterprojekte.
Musikalisch inspiriert vom Minimalismus, von Komponisten wie Arvo Pärt, Philipp Glass, Max Richter oder Eleni Karaindrou, von J.S. Bach und M.Feldman. Lyrisch, poetisch, überwiegend kontemplativ mit gelegentlichen eruptiven Ausbrüchen. Sie nimmt den Hörer mit auf eine „melodiöse Reise durch weite Räume“ (Weserkurier).
02.06.2023 | AMAREA
https://www.youtube.com/@AmareaMusic
Das Amarea Trio wurde 2020 ins Leben gerufen, als die langjährigen Musikkollegen und damaligen Studenten des Konservatoriums von Amsterdam Chaerin Im, Matteo Mazzù und Eloi Pascual begannen, sich als Trio zusammenzufinden. Schlagzeuger Eloi Pascual wurde allmählich zum Anführer des Trios, als sie begannen, sich hauptsächlich auf seine seine Kompositionen zu konzentrieren. In jedem dieser Stücke versucht Eloi, verschiedene improvisatorische Kontexte zu schaffen zu schaffen, die zwar immer noch eine starke Identität als Songs aufweisen, aber genug Raum und Freiheit für Interpretation und Erkundung bieten. Die musikalischen Interessen und Einflüsse reichen von der klassischen Musik (Ravel, Messiaen, Debussy) bis zu zeitgenössischen Komponisten wie wie Kurt Rosenwinkel, Paul Motian, RJ Miller, Thom Yorke, Tom Jobim, Charlie Haden.
Besetzung:
Schlagzeug, Komposition - Eloi Pascual
Klavier - Chaerin Im
Bass - Matteo Mazzù
26.05.2023 | Pouya Abdi Quartett
https://www.pouyaabdimusic.com/
Das Quartett um den jungen hamburger Gitarristen und Komponisten spielt seit über 2 Jahren in verschiedensten Venues und Festivals (darunter das Elbjazz Festival) in Deutschland und hat sich in der Norddeutschen Jazzszene bereits einen Namen gemacht.
Durch verschiendste Kulturen und Herkünfte (Brasilien, Russland, Iran, Polen) die von den Mitgliedern des Quartetts mit in die Musik einfließen, entsteht ein unverwechselbar kraftvoller ehrlicher Sound, der das Quartett so besonders macht.
Besetzung:
Gitarre - Pouya Abdi
Saxophon - Kamil Husyaninov
Bass - Lennard Meyer
Schlagzeug - Rafa Müller
03.05.2023 | Phillip Dornbusch projektor
https://www.phillipdornbusch.com/projektor
„Das vor drei Jahren gegründete Quintett um den Saxophonisten Phillip Dornbusch zählt zu den juvenilen Höhenfliegern der deutschen Szene.“ – FAZ
“Philip Dornbusch, Jahrgang 1994, ist nicht „nur“ ein hochbegabter Saxofonist und Bandleader, er ist auch ein Komponist mit interessanten Konzepten. Seine aktuelle Band PROJEKTOR hat schon für viel Aufsehen gesorgt.“ - Deutschlandfunk Kultur
Charakteristisch für die fünf Musiker*innen aus Berlin und Köln ist ihre unverwechselbare Sprache und der sehr eigene Umgang mit dem Material, dem Dornbusch viel Raum lässt. Dabei ist den Musiker*innen wichtig, keine banale Botschaft zu zementieren. Sie spielen mit Vielschichtigkeiten, komplexen Klangfarben und gegeneinanderlaufenden Rhythmen. Das, was „schön“ klingt,
wird konstant entfremdet. Die Kompositionen laden ein zum Zuhören: Sie schimmern, grooven und regen zum Nachdenken über Heute an.
Besetzung:
Saxophone / Clarinets - Phillip Dornbusch
Piano - Johanna Summer
Gitarre - Johannes Mann
Bass - Roger Kintopf
Schlagzeug - Philip Dornbusch
19.04.2023 | Nicolas Ospina
https://nicolasospina.com/
Nicolás Ospina - Konzert: Tumbos
Auf seinem neu erschienen Solo-Klavieralbum teil Nicolás seine eigenen Versionen verschiedener Musikstücke wie "Toanda de Luna Llena"(Venezuela), "Ojo al Toro", "El Moro" (Kolumbien), "Hasta Rponto" (Argentinien), "Beatriz" (Brasilien) und "El Surco" (Peru).
Außerdem enthält es einige Eigenkopositionen: "Fuga Móvil", eine von Nicolás Klingelton inspirierte Fugo, und "Tumbos", eine Komposition, die dem Album seinen Namen gibt. Hier zeigen sich die vielfältigen Einflüsse wie Jazz, Volksmusik und Klassik.
08.04.2023 | Markus Becker
https://www.markus-becker.de/
Markus Becker ist ein deutscher Partyschlagersänger, dessen Markenzeichen seit Mitte 2007 ein roter Cowboyhut ist.
Zu seinen Hits gehören Ballermannschlager wie Düdeldü, Mallorca, hey wir kommen oder Hörst du die Regenwürmer husten, die Duette Ich glaub es geht schon wieder los (mit Willi Herren) und Aloha heja he (mit Jürgen Drews) sowie der Sommerhit Das rote Pferd, nach einem Kinderlied auf die Melodie des Chansons Milord, 1960 in der Interpretation von Édith Piaf bekannt geworden,[7] in Beckers Version mit einem Refrain nach Kurt Tucholsky.[8] Diese Single zählte im Jahr 2007 zu den meistgespielten Songs an der Playa de Palma und am Goldstrand und hielt sich mehrere Wochen in den deutschen Singlecharts. Die Idee zu dem Song hatten bereits im Jahre 2006 die Mallorca Cowboys. Markus Becker und die Mallorca Cowboys waren Headliner der Ballermann Hits TV-Show 2007 (RTL II). Inzwischen haben eine Reihe anderer Künstler Coverversionen des Songs herausgebracht. Am 28. Dezember 2007 veröffentlichte Markus Becker Das rote Pferd als Après-Ski-Version wieder unter dem Dach der EMI neu. Diese Version schaffte es 2008 bis auf Platz 4 der deutschen Singlecharts. Markus Becker war außerdem in den Jahren 2006 und 2007 regelmäßig in der VOX-Doku-Soap Ab ins Beet! zu sehen.
01.04.2023 | Wojtec Justina Tree Oh!
https://www.wojtekjustyna.com/
Wojtek Justyna ist ein polnischer Jazz-Gitarrist, der in den Niederlanden lebt.
Wojtek Justyna ist ein Gitarrist, der für seinen Sound, seine Vielseitigkeit und Kreativität bekannt ist. Obwohl von Rock und Blues inspiriert, begann er im Alter von 14 Jahren mit dem Spielen von klassischer Gitarre.
Derzeit lebt er in Den Haag in den Niederlanden und ist ein aktiver Sideman, Komponist, Produzent und Pädagoge. Er leitet den Wojtek Justyna TreeOh!, der beim Zoetermeer Jazz Concours (2011) mit dem 2. Preis ausgezeichnet wurde und 2015 ihr Debütalbum "Definitely Something" veröffentlicht hat. Im selben Jahr wurde Wojtek Justyna von der Polonus Foundation for the Pole of the Year Award in der Kategorie Young Successful Pole für seine künstlerischen Leistungen nominiert.
25.03.2023 | Sheen Trio
https://www.sheentrio.com/
Atmosphärisch ungemein dicht, schwelgerisch und höchst sinnlich – Das Sheen Trio gestaltet seine einzigartige Musik wie ein mythisches Fortbewegungsmittel. Feingliedrig und nuancenreich verweben sich Stränge aus Jazz, Rock und experimenteller Musik mit musikalischen Einflüssen aus dem Iran, der Heimat der Klarinettistin und Komponistin Shabnam Parvaresh. Ihre musikalische Karriere begann in ihrer Heimatstadt Teheran am Teheraner Symphonie Orchester, 2014 kam sie nach Deutschland, um Jazz-Klarinette zu studieren. Fünf Jahre später gründete sie das Sheen Trio als Amalgam all ihrer musikalischen Einflüsse. Der Trio-Klang gleicht einer musikalischen Migration, bei der ruhig und reflektiert, mitunter aber auch aufregend impulsiv neu gefundene Orte erkundet werden. Im Zusammenspiel mit Ula Martyn-Ellis an der Gitarre und Philipp Buck am Schlagzeug entstehen experimentierfreudige Kompositionen, in welchen Klarinettistin Shabnam Parvaresh ihre besonderen Geschichten erzählt: Von schlechter Internet-Verbindung in den 1990er-Jahren, von Kindheitserinnerungen und Freiheitskämpfen im Iran.
Besetzung:
E-Gitarre - Ula Martyn-Ellis
Bass Klarinette, Querflöte, FX, Komposition - Shabnam Parvaresh
Schlagzeug - Philipp Buck
17.03.2023 | Lynda Cortis
https://lynda-cortis.de/
Podcast Konzert - „Lynda trifft…“ Premiere // Video-Licht-Musik Performance
Bremer Künstler*innen stellen sich vor: Worte, Einblicke und Gefühle von etablierten Bremer Künstler*innen, eingebettet in musikalische Inspirationen der Bremer Cellistin Lynda Cortis. Mal Solo, mal mehrstimmig geloopt, mal klassisch, mal elektronisch, mal improvisiert. Lernen Sie drei Bremer Künstler*innen aus sehr unterschiedlichen Bereichen auf ganz besondere Art und Weise kennen.
11.03.2023 | Marie’s Wedding
https://www.scott-douglas.de/index.php/maries-wedding
Das Duo spielt seit 2012 zusammen auf großen und kleinen Bühnen in ganz Deutschland, England und den Niederlanden. Der Charme
des Duos, seine Empathie und der besondere Sinn für Humor machen ihre Auftritte zu einem Ereignis, an das man sich gerne erinnert. Jans Fingerstyle Gitarre ist geprägt vom amerikanischen und englischen Folk der 60er und 70er Jahre. Der Gesang von Joanna und Jan fand bereits in Folkmagazinen und Radiosendern in Deutschland und Schottland Beachtung. Joannas unverwechselbare Stimme und Jans samtweicher Ton harmonieren perfekt und ergänzen einander. Beide Sänger wechseln zwischen Leadgesang und Begleitung und bringen so Abwechslung und Vielfallt in ihr Programm. Joannas Bodhrán treibt viele von ihren lebhaften Stücken voran. Ihre Auftritte werden vom Publikum aller Altersgruppen geliebt.
10.03.2023 | Matthew James White
https://mathewjameswhite.com/
Wenn dir die Musik von SYML, Vance Joy und George Esra gefällt, wirst du sicher auch Mathew James White zu schätzen wissen. Der gebürtige Neuseeländer und mittlerweile seit Jahren in Deutschland ansässige Musiker wird aufgrund seines Repertoires voller eingängig Melodien oft mit den genannten Größen des Musikbusiness verglichen.
Seine Songs sind unter anderem auf Netflix, Amazon Prime, DMAX (Deutschland) und CNN zu hören und kann am besten als “Kiwi, dream, folk” beschrieben werden. Er befindet sich oft auf Europa-Tour und hat dabei über die Jahre eine starke und immer weiter steigende Fangemeinde aufgebaut – oft spielt er vor ausverkauftem Haus. Mathew hat beim Blue Balls Festival 2017 in Luzern gespielt, neben Stars wie Davis Gray, Peter Doherty & Jose Gonzalez.
Bis heute hat er sieben Alben veröffentlicht, zwei davon exklusiv auf seiner Homepage - Getting Through This With Positive Sounds (Bonus Special Edition) im Jahr 2021 und Old and New im Jahr 2019), während sein viertes, "I'm Thinking of You" (2017), sein bisher persönlichstes Werk ist, das stark vom Verlust seines ersten Sohnes im Jahr 2014 beeinflusst wurde.
04.03.2023 | 8 octopi
https://www.youtube.com/channel/UCgpGcWtjYcgSOjFVRaoGHvg
Starke Melodien, virtuose Soli und poetische Texte – das ist die musikalische Welt von 8 Octopi. Die Band um den Komponisten und Flötisten Ben Zahler legt mit «Errors in Disguise» ihr neues Album vor. Eine Schlüsselrolle kommt darauf Isabelle Ritter zu, die mit ihrer markanten, wandlungsfähigen Stimme zu den herausragenden Sängerinnen der Schweizer Jazzszene gehört. Komplettiert wird das Quartett von Iannis Obiols (p) und Ilya Alabuzhev (b), die musikalisches Interplay auf höchstem Niveau garantieren und für jede Menge Energie und Groove sorgen. Die Songs von 8 Octopi sind jazzig, aber auch bitter sarkastisch, lustig und poetisch. Sie haben nicht nur einen intellektuellen Anspruch, sondern sind auch unterhaltsam. «Manchmal entstehen die Ideen spontan an Klavier – wie beim Titelstück «Errors in Disguise». Der Text basiert auf einem Zitat des Schweizer Kolumnisten Max Küng. «Darin heisst es, dass Träume häufig nichts anderes als getarnte Fehler seien», erklärt Ben Zahler.
17.02.2023 | Duo Pohadka
https://www.youtube.com/channel/UC1SSMe0ZcyeK54tfc9Yv5xg
Duo Pohádka spielt Werke von Schumann, Bridge, Barber und Britten
Langsam und mit innigen Ausdruck nimmt Robert Schumanns Adagio und Allegro die Hörerinnen und Hörer mit in seine musikalischen Ideen, die in ein wildes Rasch und Feurig führen. Das in erster Fassung für Horn und Klavier bestimmte Werk wurde beinahe zeitgleich zur Entstehung vom Komponisten selbst für Cello bearbeitet. Clara Schumann sagte nach der eigens gespielten Uraufführung, wie „prächtig, frisch und leidenschaftlich“ ihr dieses Musikstück erschien. Mit innigen, intimen Passagen beginnt auch Frank Bridge, britischer Bratschist und Komponist des 20. Jahrhunderts in seiner Sonate für Cello und Klavier in d-Moll. Die Melodie des Cello schwelgt, sucht und findet im Klavier eine beinahe orchestrale Begleitung. Die Moderne ist zu spüren in nicht greifbaren Harmonien, der Impressionismus klingt in perlenden Akkordbrechungen des Klaviers an.
Rhythmisch, pulsierend und fordernd beginnt der Amerikaner Samuel Barber seine Sonate op. 6. Das 1932 entstandene Werk in drei Sätzen führt die bei Bridge anklingende Moderne weiter. Die schnellen und heiteren Passagen des zweiten Satzes erinnern an ein Scherzo vergangener Zeiten, bevor das Allegro appassionato virtuos und eindrucksvoll das Werk beendet. Der Brite Benjamin Britten ließ sich von seinem berühmten Musikfreundes Mstislaw Rostropowitsch zur Sonate in C-Dur inspirieren. In fünf kurzen, unterhaltsamen, unglaublich einfallsreichen und phantasievollen Sätzen wird vom Wesen und der Art des Cellisten erzählt. Gleichzeitig wird die volle klangliche Möglichkeit des Cellos ausgeschöpft. Das Klavier und das Cello ergänzen sich in der fein ausgefeilten Komposition in jeder Nuance, müssen stets wachsam reagieren und kommunizieren. Johannes Krebs und Lydia Hammerbacher gestalten hier alle Details farbenfroh aus und geben jedem der vier großen Werke ihren eigenen Charakter und Stil.
10.02.2023 | Flaw and Order
http://www.flawandorder.de/
Das Osnabrücker Jazzquartett „Flaw And Order“ widmet sich, wie der Name schon verrät, der Ambivalenz aus Chaos und Ordnung. Feste Strukturen werden gezielt gestört und aus einem Tohuwabohu von Klängen erwächst eine neue Gesetzmäßigkeit. Dabei loten die 4
Musiker(innen) fortwährend verschiedene Klangwelten aus und klingen dabei mal losgelöst, frei und schwebend, dann wieder gefestigt, klar und eingängig. Ihre musikalische Neugier drückt sich vor allem in Eigenkompositionen, aber auch in modernen
Interpretationen von Songs und Standards aus. Die Musik, die dabei entsteht ist meistens im Bereich des Modern Jazz anzusiedeln, häufig finden aber auch orientalische oder rockige Klänge Eingang in die Spielweise der Band.
Besetzung:
Alt-/Sopransaxophon - Mattis Balks
Piano - Wiebke Schröder
Kontra-/E-Bass - Minh Voong
Schlagzeug - Sebastian Metken
13.01.2023 | Udo Klopke Band
https://udo-klopke.de/web/
Die Udo Klopke Band ist dreimaliger Preisträger beim Deutschen Rock und Pop Preis.
Udo arbeitete als Backround-Sänger für SEAL, als Musicalgitarrist, Studiosänger und als Musiker auf dem Traumschiff von Indien bis Singapur. Er gab Henning Baum („Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer“) Gitarrenunterricht, lieh Gunter Gabriel seinen Gitarrengurt, und begleitete mit seiner Stimme und Gitarre zahlreiche andere Musiker (u.a. Marla Glen, Thomas Anders, Ingrid Peters, Andy Borg, Karel Gott u.v.m.).
„Ein Song sollte immer seine Geschichte erzählen, das ist das Allerwichtigste. Und so bin ich eigentlich ein Geschichtenerzähler, ein fahrender Sänger, der sich vor Leute hinstellt mit seinen kleinen Erfahrungen und Weisheiten, und Bilder in die Luft malt von Weltumsegelungen und schönen Beduinentöchtern, vom Lieben…und Leider-nicht-wieder-geliebt werden.“
Besetzung:
Bass - Markus Bender
Drums/Percussion - Jan Wienstroer
18.11.2022 | Robert Blank
https://robertcarlblank.de/
Robert Carl Blank ist ein deutscher Blues- und Pop-Gitarrist und Sänger. Blank ist tschechischer Abstammung. Er schrieb und arrangierte im Alter von 16 Jahren seine ersten Songs. Er war von der Musik Frank Zappas beeindruckt. Nach einem Auslandsjahr in England spielte er ab 1996 in unterschiedlichen Rock- und Pop-Bands im Rhein-Main-Gebiet mit. Seine musikalische Weichenstellung erhielt Blank 1997 in den USA. Nach einem Praktikum in Chicago begleitete er Carl Weathersby sechs Wochen lang auf dessen Tour als Gitarrist. Zu seinen Einflüssen gehören Keb Mo, B.B. King, Marc Cohn, Eva Cassidy, Bernard Fanning (Powderfinger), Neil Finn (Crowded House), John Mayer, G. Love & Special Sauce oder The Getaway People.
Blank gründete mit anderen die Band Boxer und komponierte für die Gruppe ab 1998 Stücke in den Bereichen R’n’B, Soul und Pop. Auf dem von Edo Zanki produzierten Debütalbum Stick Together steuerte er sechs Titel bei. Boxer war Opener für Elton John, Whitney Houston und Eros Ramazzotti.
Nach einer knapp zweijährigen Auszeit und Tour durch Australien veröffentlichte Blank im September 2003 sein erstes Solo-Album Steps. Beim PRINZ-Talentwettbewerb erreichte er in der Kategorie Gesang das Finale. Beim Festival der Straßenkünste erreichte er in der Kategorie Solo Act den ersten Platz.
2008 veröffentlichte er das von Greg Calbi (Sterling Sound, NYC) gemasterte Album Soul Circus. Das Folgealbum Last Time I Saw Dave erschien 2010.
Besetzung:
Bass - André Schulz
Drums - Dirk Morning
Violine - Chris Drave
E-Gitarre - Christian Blase
04.11.2022 | ZOUY
https://zouy.bandcamp.com/album/z-o-u-y
Traditionellen Jazz spielten die drei ehemaligen Studenten der Folkwang Universität der Künste nicht. Sie verbinden in ihrer Musik freie Jazz-Improvisation mit Hip-Hop, Trap, Fusion, aber auch Neo-Soul. Durch die einzigartige Mischung entstanden Variationen in den sowohl selbst komponierten als auch arrangierten Stücken.
Zouy spielte in der Besetzung mit Bandleader Duy Long (Bass und Komposition), Jan Alexander (Keyboard, Synthesizer und Vocoder) und Paul Albrecht (Drums).
Die drei Musiker beherrschen ihre Instrumente perfekt. In ihren Improvisationen kommunizierten sie eng miteinander. Dass jeder von ihnen trotzdem so in sein Instrument versunken ist, beeindruckte um so mehr. Genauso wie die Tatsache, dass immer einer der Musiker den Jazz-Part zu übernimmt, während sich die anderen auf Hip-Hop, Trap und Co. konzentrieren, um dann gemeinsam in den Jazz zurückzufinden.
29.10.2022 | Michael Rettig
https://www.michaelrettig.de/
Michael Rettig, Pianist. Komponiert und macht Theaterstücke. Lebt in Bremen und im Havelland. Studium Musik, Germanistik und Kunst in Tübingen und Bremen. Neben Konzerttätigkeit auch Musiktheaterprojekte.
Musikalisch inspiriert vom Minimalismus, von Komponisten wie Arvo Pärt, Philipp Glass, Max Richter oder Eleni Karaindrou, von J.S. Bach und M.Feldman. Lyrisch, poetisch, überwiegend kontemplativ mit gelegentlichen eruptiven Ausbrüchen. Sie nimmt den Hörer mit auf eine „melodiöse Reise durch weite Räume“ (Weserkurier).
14.10.2022 | Klaus Spencker Trio
https://www.spencker.de/wp/?page_id=3604
Klaus Spencker ist ein in Hannover lebender Jazzgitarrist, Komponist und Bandleader. Mit seiner Musik spannt er einen weiten Bogen von Jazz bis elektronisch-experimenteller Musik. Sein Stil, gespielt auf elektrische und akustische Gitarren, ist lyrisch, erzählend und facettenreich.
Klaus Spencker Trio:
„Crossing Borders“ (Peter Schwebs, Bertram Lehmann)
„December“ (Marc Muellbauer, Heinrich Köbberling)
„Invisible“ (Willi Hanne, Olaf Casimir)
Besetzung:
Gitarre - Klaus Spencker
Kontrabass - Peter Schwebs
Schlagzeug - Bertram Lehmann
24.06.2022 | Nicolas Ospina
https://www.marina-kondraschewa.de/
https://nicolasospina.com/
Nicolás Ospina - Konzert: Tumbos
Auf seinem neu erschienen Solo-Klavieralbum teil Nicolás seine eigenen Versionen verschiedener Musikstücke wie "Toanda de Luna Llena"(Venezuela), "Ojo al Toro", "El Moro" (Kolumbien), "Hasta Rponto" (Argentinien), "Beatriz" (Brasilien) und "El Surco" (Peru).
Außerdem enthält es einige Eigenkopositionen: "Fuga Móvil", eine von Nicolás Klingelton inspirierte Fugo, und "Tumbos", eine Komposition, die dem Album seinen Namen gibt. Hier zeigen sich die vielfältigen Einflüsse wie Jazz, Volksmusik und Klassik.
10.06.2022 | Christian Falk
Christian Falk ist ein Solist aus Bremen. Christian Falk macht Musik im Stil Singer-Songwriter & Popmusik. Christian Falk hat seit der Präsentation am 30/06/2019 insgesamt keine verifizierte Auftritte über Gigstarter bekommen.
Die Musik von Christian Falk wird beeinflusst durch bekannte Acts wie Faber, Johannes Oerding, Adel Tawil, Joris, Max Giesinger, Sarah Connor, Clueso, Phillip Poisel, Fortuna Ehrenfeld, Reinhard Mey, Konstantin Wecker. Diesen Einfluss hört man in Ihrer Musik bei Live Auftritten. Das Repertoire von Christian Falk umfasst nur eigene kompositionen.
Christian Falk nutzt die bühnenfreie Zeit, um sich musikalisch neu aufzustellen. Der Singer-Songwriter lässt elektronischen Einflüssen auf seiner neuen "Bunte Fische-Tour" mehr Raum und verbindet nun handgemachte Musik mit beatlastigen Elementen. Textlich bewegt sich Falk jedoch weiter auf breitem Feld: Utopien, Ängste, das ewige Thema der Liebe, Orientierungslosigkeit und klare Appelle finden sich in Falks Zeilen wieder.
20.05.2022 | Ilja Weigel Trio
https://www.youtube.com/channel/UC2VDVIVtCN34Pt5Koe4PN8Q
Das Ilja Weigel Trio formierte sich in der kreativen Umgebung der Stadt Bremen. Lebendig war die Zeit an der Hochschule für Künste, wo alle drei Musiker ihre musikalischen Fähigkeiten entwickelten und unter Beweis stellten. So kam es auch, dass eines Tages der Pianist Ilja Weigel ein Trio gründen wollte. Er hat schon im Vorfeld viel komponiert und gearbeitet, sodass er seine Ideen endlich in einer Triobesetzung realisieren wollte. Julian Nicolaus und Michael Haupt fanden seine Idee gut und waren von nun an Mitglieder der Band. Ein wichtiger Grund war auch, dass sich die drei gut verstanden haben. Und jetzt spielen sie und haben sehr viel Spaß zusammen auf der Bühne.
Das Ilja Weigel Trio spielt hauptsächlich Kompositionen von dem Bandleader, die sich durch eine schöne Melodik und der Tonmalerei auszeichnen. In seinen Stücken nimmt er Bezug auf die Natur, präsentiert sie durch seine eigene, individuell empfundene Sicht. Eine weitere Inspiration sind Gemälde, welche er vertont. Seine Stücke verklären und idealisieren die alltägliche Wirklichkeit, welche zur Kunst wird. Somit ist er dem klassischen Idiom der Romantik verbunden. In seinem Jazztrio gelingt ihm mit Hilfe seiner Mitmusiker eine tolle Symbiose zwischen klassisch beeinflussten Kompositionen und der Improvisationen im Still des modernen JAZZ. Außer der Eigenkompositionen, gehören zu seinem Repertoire ausgewählte Jazzstandards, welche er neu arrangiert.
07.05.2022 | Eyal Lovett
https://www.eyallovett.com/
Der in Israel geborene Eyal Lovett ist einer der prominentesten Jazzpianisten und Bandleader, die derzeit in Europa aktiv sind. Eyal wurde 2017 von Jazzy Berlin zum "Artist of the year" gewählt. Im Juni 2018 gewann das Eyal Lovett Trio den 1. Platz beim internationalen Wettbewerb JazzWings in Warschau. Eyals Musik konzentriert sich auf das Erzählen von Geschichten, tiefgründige und durchdachte Kompositionen und eine fesselnde Performance. Beeinflusst von Bill Evans und Brad Mehldau sowie Avishai Cohen, Shai Maestro und Gilad Hekselman, hat Eyals Musik eine "klassische" Architektur und Entwicklung, rhythmische Komplexität und mediterrane fesselnde Melodien. Eyal tourt seit 11 Jahren durch Europa, als Bandleader, bei Solokonzerten und als Sideman. Zu den namhaften Partnern gehören Ehud Banai, Gilad Hekselman, Eran Har Even, Kenneth Dahl Knudsen, Amit Friedman, Noam David, Yogev Shitrit, Yinon Mualem, Ganna Gryniva und viele andere.
28.04.2022 | HIMOYA und Julia Ehninger
https://www.juliaehninger.de/himoya
Auf der Suche nach einem authentischen musikalischen Ausdruck verbinden Himoya Elemente des Jazz und der elektronischen Popmusik.Die Bandmitglieder sehen Himoya als ein Kollektiv: Die Musik entsteht immer in der Gemeinschaft. Seit Jahren arbeiten Jonathan Hofmeister (Synthesizer), Nicolai Amrehn (Bass), Julia Ehninger(Gesang) und Jeroen Truyen (Schlagzeug) in verschiedenen Projekten zusammen. Sie haben sich entschlossen, die Stärken jedes Einzelnen zu bündeln, um als Kollektiv eine gemeinsamemusikalische Vision zu entwickeln.
In ihren poetischen und nachdenklichen Texten erzählen sie Geschichten von Zuneigung und Verlust, aber auch Anekdoten aus dem täglichen Leben. Die gemeinsam komponierten Stücke spiegeln Himoyas technische Virtuosität wider und spielen mit einer klanglichen Mischung aus Synth-Rock, Singer-Songwriter-Elementen und Vocal-Jazz.
Himoya bedeutet Schutz oder Beschützer. In diesem selbst geschaffenen sicheren Raum treffen die Bandmitglieder gemeinsam ihre musikalischen Entscheidungen.
Mittlerweile in Köln ansässig, haben die Mitglieder von Himoya, unterstützt durch verschiedene Stipendien (u. a. Deutscher Akademischer Austauschdienst, Deutsche Studienstiftung), im Auslandin New York und Paris gelebt und gearbeitet.
Besetzung:
Jonathan Hofmeister - Klavier
Nicolai Amrehn - Kontrabass
Jeroen Truyen - Schlagzeug
Julia Ehninger - Gesang
01.04.2022 | Trio Manuk
https://www.youtube.com/watch?v=uWDXau1Frvc
Die Liebe zur Kammermusik vereint die drei Musikerinnen und ließ das Trio Manuk (ehem. Trio Axis) entstehen.
In der Besetzung Klavier, Violine und Violoncello verfolgen und verteidigen die drei jungen Musikerinnen ihre Instrumentalparts bis in kleinste Details, gehen dem individuellen Klang ihrer Instrumente auf den Grund und bleiben doch immer miteinander im Einklang. Die gemeinsame Klangsprache, welche von Präzision und Brillianz geprägt ist, weist ein weites Spektrum von federnder Leichtigkeit bis zu mitreißender Tiefe auf. Dickköpfig und nachgiebig zugleich gelingt es den drei Musikerinnen, die optimale Balance ihrer eigenen Interpretationen zusammenzuführen.
Das Trio Manuk lässt die Werke lebendig werden, indem sie ihre Konzerte moderieren. Besonders der klassischen und romantischen Klaviertrio-Literatur widmet sich das Trio, erlaubt sich aber gerne Seitensprünge ins Zeitgenössische und spielte Uraufführungen z.B. in der Bremer Konzertreihe „realtime – Forum Neue Musik“.
25.03.2022 | loxodon_prism
https://jazz-concerts.com/de/ensemble/Loxodon-prism-7411
Gitarrist Tal Arditi und Drummer Nathan Ott lernten sich durch die Berliner Musikszene kennen und gingen schnell auf die Möglichkeiten des Schlagzeug- / Gitarren-Duos ein. Die Musik des Duos verbessert die Struktur als konzeptionelles Hauptelement, während sie die Genrekategorien aufgibt, und ist ein sehr intensives Live-Erlebnis – natürlich fließend, dynamisch und dramatisch.
Loxodon-Psimismus ist eine spontane Erforschung eines großen Spektrums von abenteuerlichen filmischen Klanglandschaften bis hin zu geerdeten rhythmischen Kommunikation. Nehmen Sie an einer unvorhersehbaren Reise teil, bei der die einzige Regel darin besteht, den Moment zu spielen und auf das Unerwartete vorbereitet zu sein.
05.03.2022 | Michael Rettig und Clovis Michon
https://www.michaelrettig.de/
DAS MEER – KONZERT für CELLO, KLAVIER und VIDEO
Das Meer. Strand, Schiffe und Häfen. Seit jeher üben sie ihre Faszination auf den Menschen aus - Sinnbilder der Sehnsucht, des Fernwehs und der Unendlichkeit. Ein Dialog zwischen Michael Rettig (Klavier), Clovis Michon (Cello) und den an der See entstandenen kontemplativen Videos des Künstlers Jobst von Berg.
Michael Rettig und Clovis Michon bewegen sich auf den Spuren einer zeitgenössischen Romantik. Ihre Musik sucht die Berührungspunkte zwischen Minimalismus, Avantgarde und klassischer Kammermusik.
Melodiös, lyrisch, mit gelegentlichen eruptiven dissonanten Ausbrüchen. "Es geht einem das Herz auf......"(Weserkurier).
Michael Rettig (Klavier). Pianist, komponiert und macht Theater. Lebt in Bremen und dem Havelland. Studium Musik, Germanistik und Kunst. Neben Konzerttätigkeit zahlreiche Musiktheaterprojekte. Zuletzt: "Horizont - für Klavier, Violine, Cello und Elektronik" (2019), "Didier Eribon: Rückkehr nach Reims" - Musiktheater (2019), "Edouard Louis: Wer hat meinen Vater umgebracht"(2020), "Was also ist die Zeit?" – Textkonzert für Klavier, Cello und Schauspiel (2020), "Denken wie ein Berg" – Musikperformance (2021).
Clovis Michon (Cello) wurde 1987 in Lyon (Frankreich) geboren. Mit 4 Jahren erster Musikunterricht. Entdeckt mit 8 Jahren das Cello für sich. Ausbildung an den Konservatorien in Lyon und Villeurbanne und schließlich in Dijon in der Klasse von Christian Wolff, Cellist des berühmten Quatuor Manfred. 2018 Master bei Alexander Baillie an der Hochschule für Künste Bremen. Kurse bei Iagoba Fanlo, Lluis Claret, Erkki Lahesmaa und dem Leipziger Streichquartett. In den vergangenen Jahren Konzerte u.a. in Bulgarien, China, Deutschland, Frankreich und Österreich.
11.02.2022 | Wiebke Schröder Trio
https://www.wiebkeschroedertrio.de/
Das Wiebke Schröder Trio klingt mal ernst und philosophisch, lyrisch und verspielt oder experimentell und groove- orientiert. Sehr wichtig für die Spielweise der Band sind Kommunikation, Natürlichkeit und Tiefgang. So wie auch in ihrem Debüt-Album „Episodes“, 2017 erschienen auf dem Schweizer Label Unit Records, erzählt ihre Musik Geschichten in denen ausgefeilte Komposition und improvisatorische Freiheit vereint werden. Eingespielt und komponiert mit einem feinen Gespür für Stimmungen erzählt diese Platte wahrhaftige Episoden.
„Schröder, Jakob und Kleiner präsentieren sich nicht nur als ausgezeichnete Instrumentalisten und
Komponisten, sondern auch als Interpreten des reinen Moments“.
(NOZ, September 2015)
Besetzung:
Piano, Komposition - Wiebke Schröder
Schlagzeug, Percussion - Silas Jakob
Kontrabass - Matthias Kleiner
17.12.2021 | Duo Pohadka
https://www.youtube.com/channel/UC1SSMe0ZcyeK54tfc9Yv5xg
Johannes Krebs ist einer der vielseitigsten Musiker seiner Generation. Nach Cello- und Kammermusikstudien in Hannover, Madrid, Basel und Köln (u.a. bei Frans Helmerson und Reinhard Latzko) gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und ist als Solist mit Orchestern und als gefragter Kammermusiker weltweit in Konzertsälen und auf renommierten Festivals zu erleben. Zudem ist er Leiter des Musikfestivals Goslar. Neben seinen festen Ensembles wie dem Trio Lirico gehören Künstler wie Gerard Caussee, Latica Honda-Rosenberg, Alban Gerhardt, Tanja Tetzlaff und Marta Gulyas zu seinen Kammermusikpartnern. 2006 - 2019 war er außerdem als 1.Solocellist der Bremer Philharmoniker tätig. Mit besonderer Leidenschaft widmet er sich auch dem Unterrichten. So betreute er 2009-2019 eine Klasse an der Hochschule für Künste Bremen.
Lydia Hammerbacher erhielt ab ihrem fünften Lebensjahr Klavierunterricht bei Irena Jetmar. Die Pianistin studierte Klavier an der Hochschule für Künste Bremen bei Claudia Birkholz und Günther Herzfeld. Zwischen 2014 und 2016 war Lydia Hammerbacher dort außerdem Dozentin für Korrepetition. Sie ist u.a. Preisträgerin des Nürnberger Klavierwettbewerbs, des Karl-Höller-Wettbewerbs in Bamberg und des Carl-Schroeder-Wettbewerbs in Sondershausen. Mit ihrem Trio Axis wurde sie im
März 2014 mit dem 1. Preis beim Wettbewerb „Riviera Etrusca 2014“ in Piombino (Italien) in der Kategorie „Kammermusik“ ausgezeichnet. Seit 2018 ist Lydia Hammerbacher die Pianistin des Trio Manuk gemeinsam mit Henriette Otto (Violine) und Ann-Katrin Eisold (Violoncello).
Besetzung:
Violoncello - Prof. Johannes Krebs
Klavier - Lydia Hammerbacher
27.11.2021 | Michael Rettig
https://www.michaelrettig.de/
DAS MEER – KONZERT für CELLO, KLAVIER und VIDEO
Das Meer. Strand, Schiffe und Häfen. Seit jeher üben sie ihre Faszination auf den Menschen aus - Sinnbilder der Sehnsucht, des Fernwehs und der Unendlichkeit. Ein Dialog zwischen Michael Rettig (Klavier), Clovis Michon (Cello) und den an der See entstandenen kontemplativen Videos des Künstlers Jobst von Berg.
Michael Rettig und Clovis Michon bewegen sich auf den Spuren einer zeitgenössischen Romantik. Ihre Musik sucht die Berührungspunkte zwischen Minimalismus, Avantgarde und klassischer Kammermusik.
Melodiös, lyrisch, mit gelegentlichen eruptiven dissonanten Ausbrüchen. Berührende Musik, die einen atmen lässt und die Zeit aufhebt. Verinnerlicht, so schön, dass sie manchmal schmerzt.
Besetzung:
Klavier - Michael Rettig
Cello - Clovis Michon
Video - Jobst von Berg
06.11.2021 | Matias Pinto und Claudia Buder
http://www.matiasdeoliveirapinto.de/
https://claudiabuder.de/
Prof. Matias de Oliveira Pinto,Musikhochschule Münster Westfälische Wilhelms Universität, Universität der Künste Berlin.
In São Paulo, Brasilien als Sohn einer Künstlerfamilie geboren. Schon in früher Kindheit erhielt er Klavierunterricht, später Cellounterricht und wurde bereits mit 18 Jahren, noch Schüler von Prof. Zygmunt Kubala, Lehrbeauftragter an der Musikhochschule in Curitiba (Brasilien). Noch im selben Jahr folgte ein Meisterkurs bei Aldo Parisot und ein erfolgreicher Wettbewerb, der ihm ein Stipendium der Herbert-von-Karajan-Stiftung einbrachte. In Europa folgte das Studium bei Prof. Eberhard Finke (1.Solocellist der Berliner Philharmoniker) sowie ein zweijähriges Studium an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest bei Prof. Csaba Onczay. Weitere Meisterkurse bei Antonio Meneses, Gerhard Mantel, William Pleeth und Paul Tortelier.
Claudia Buder, geboren in Leipzig, ausgebildet in Weimar und Essen, spielt, lehrt und lernt mit wachsender Begeisterung.2009 eröffnete sie die Fachrichtung Akkordeon an der Hochschule für Musik in Münster. 2018 erhielt sie eine Professur an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Die Musikerin ist fasziniert von der Vielseitigkeit ihres Instruments und erkundet somit unterschiedliche künstlerische Genres. Klingende Erfahrung sammelte sie im Spiel mit über 30 Ensembles und Orchestern, u.a. mit dem Ensemble Ascolta, dem Ensemble Modern sowie dem Ensemble Resonanz. Als Solistin gastierte sie u.a. bei der Königlichen Philharmonie Stockholm, den Wiener Philharmonikern und dem BBC Symphony Orchestra bei den Proms und arbeitete mit Dirigenten wie George Alexander Albrecht, Kent Nagano, Andris Nelsons und Jonathan Stockhammer zusammen. In Zusammenarbeit mit den Komponisten HK Gruber, Georg Katzer, Steffen Schleiermacher sowie den Komponistinnen Rebecca Saunders und Annette Schlünz u.a. brachte sie zahlreiche Kompositionen zur Uraufführung.
Besetzung:
Cello - Matias de Oliveira Pinto
Solistin - Claudia Buder
22.10.2021 | Hans Anselm Quintett
https://www.hansanselm.com/
Obwohl die Herkunft des Bandnamens lieber ein Mysterium bleiben sollte, hat sich „Hans Anselm“ mittlerweile zu einem ständigen Begleiter des Quintetts entwickelt. Ein imaginärer Freund, der die Band bewacht, inspiriert, in Aufruhr versetzt und dennoch eint.
„Obscure Companion“, so heißt auch das erste selbstproduzierte Album, welches die Band im Frühjahr 2018 veröffentlicht hat.
Die Stücke der beiden Komponisten Anna Wohlfarth und Benedikt Schnitzler erkunden das gesamte Spektrum musikalischen Ausdrucks. Mal ist es laut und intensiv, mal leise, zart, und fast zerbrechlich. Die Band will ehrlich sein, ob melancholisch und dunkel, oder euphorisch und energetisch.
Die Musiker versuchen Emotionen in all ihrer Komplexität musikalisch abzubilden und sich dabei auch vom Bedürfnis nach individueller Virtuosität zu lösen. Viel mehr geht es darum, als Kollektiv eine Geschichte zu erzählen. Die Band arbeitet dabei viel mit Improvisation und versucht neue Wege des Zusammenspiels zu erkunden und zu erforschen.
Ob ein Solist im Vordergrund steht oder die Band im Kollektiv improvisierte Flächen, Stimmungen und Wellen erzeugt: es geht immer darum festgelegte und spontane Elemente zu einem Klang verschmelzen zu lassen, um einen authentischen Augenblick zu erzeugen.
Besetzung:
Trompete - Gabriel Rosenbach
Gitarre - Benedikt Schnitzler
Klavier - Anna Wohlfarth
Bass - Arne Imig
Schlagzeug - Johannes Metzger
11.09.2021 | Frank Wingold
https://www.wingold.de/wordpress_wingold_de/
Frank Wingold studierte Jazz und klassische Gitarre am renommierten Hilversum Conservatorium in den Niederlanden. Heute lebt er in Köln. Er ist Professor für Jazzgitarre an der Hochschule Osnabrück und Lehrer für Jazzgitarre am Prins Claus Conservatoire Groningen in den Niederlanden.
Als langjähriger Erzeuger eigener Trio- und Quartett-Musik, gefragter Sideman und Gründungsmitglied der Band Underkarl hat sich nun auf des wesentliche konzentriert: die Gitarre, bei ihm mit sieben Saiten, einer zusätzlichen tiefen Bass-Saite, puristisch und schnörkellos, ohne Effekte und ohne Loops. Zwei Gitarren, Nylon und Stahl, zwei Seiten einer musikalsichen Seele: zum einen Stücke basierend auf Standards und Originals, jedes eine musikalische Insel für sich selbst und extrem unterschiedlich voneinander. Dazu ein New-Orleans-Marching-Band-Tune sowie hin und wieder eine Eigenkomposition. Zum anderen freie Improvisationen, musikalisches Sinnieren, Nachdenken in Tönen, mit viel Raum und Zeit. Sologitarre jenseits von Klischees, voller Synchronizität, Vielschichtigkeit, impressionistischer Klangfarbe, Leidenschaft und Dynamik.
09.07.2021 | Jesus The war Machine
https://jesusthewarmachine.bandcamp.com/
Mit Schlagzeug, Bass, Gitarren, Gesang und Trompete spielen sie ein hybrides Meer des psychedelic Rock, welcher von jazzigen und funkigen Einflüssen durchtränkt wird. Mit einer skalesken Leichtigkeit geht ihre markante Mucke ins Ohr, verirrt sich aber leicht in Mark und Bein.
Das Musiker*innen-Kollektiv schreibt gemeinsam die Texte und setzt sich in diesen mit den aktuellen Herausforderungen des Lebens auseinander.
Besetzung:
Gesang und Gitarre - Janik Freese
Gesang und Bass - Luca Passarotto
Gesang und Schlagzeug - Heinrich Pfeiffer
Trompete - Audrey Douessin
Gitarre - Oscar Homberg
21.05.2021 | Phillip Dornbusch
https://www.phillipdornbusch.com/
Phillip Dornbusch (* 1994 in Stadthagen) ist ein deutscher Jazzmusiker (Saxophon, Klarinette, Komposition).
Dornbusch begann mit vier Jahren seine musikalischen Erkundungen am Klavier, sechs Jahre später entdeckte er das Saxophon. Nach dem Abitur studierte er Jazzsaxophon an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Jonas Schoen, Lorenz Hargassner und Matthias Schubert. 2015 setzte er sein Studium am Jazzinstitut Berlin bei Peter Weniger und Greg Cohen fort. Zudem verbrachte er ein Auslandssemester am Koninklijk Conservatorium Den Haag bei John Ruocco, bevor er 2019 sein Bachelorstudium abschloss.
Dornbusch gehörte von 2018 bis 2020 zum Bundesjazzorchester unter der Leitung von Jiggs Whigham und Niels Klein. In Berlin leitet er sein Quintett Phillip Dornbuschs Projektor mit der Pianistin Johanna Summer, dem Gitarristen Johannes Mann, dem Bassisten Roger Kintopf und dem Schlagzeuger Philip Dornbusch, mit dem er das Album Reflex (Double Moon Records 2021) veröffentlichte;[1] in gleicher Besetzung folgte 2023 das Album Re|Construct.[2] Weiterhin ist er auf Alben mit Black Bear Basement, dem Fabia Mantwill Orchestra und dem Fynn Großmann Quintett zu hören.
2018 wurde Dornbusch als Mitglied des Fynn Großmann Quintetts mit dem Jazzpreis Hannover und dem Jungen Münchner Jazzpreis ausgezeichnet.
11.04.2021 | Johanna Klein Quartett
https://johannakleinmusic.com/JohannaKleinQuartett
Das Jazzquartett um die Kölner Altsaxophonistin Johanna Klein wurde 2018 in Köln gegründet. Neben der Bandleaderin spielen die Kölner Jazzmusiker Jan Philipp am Schlagzeug, Leo Engels ander Gitarre und Nicolai Amrehn am Kontrabass. Die Musik bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Modern Jazz und freier Improvisation, gepaart mit polyrhythmischen, avantgardistischen und teilweise rockigen Elementen. Dabei ist es den Musiker*innen ein großes Anliegen, Sinnlichkeit und Expressivität miteinander zu kombinieren und den charakteristischen Bandsound trotz der klangästhetischen Bandbreite stets zu bewahren.
Johanna Klein wuchs auf in Rüsselsheim. Schon in frühen Jahren kam sie in Kontakt mit Jazzmusik,so sang und spielte sie neben lokalen Big Bands wie der IKS Big Band auch im Landesjugendjazzorchester Hessen.
Johanna studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Kölnund tourte durch verschiedene Länder und Kontinente. Heute lebt sie in Köln und nimmt als Saxophonistin, Sängerin und Komponistin an der Musikszene Kölns teil.
Besetzung:
Saxophon, Komposition - Johanna Klein
Schlagzeug - Jan Philipp
Gitarre - Leo Engels
Kontrabass - Nicolai Amrehn
26.02.2021 | Christian Falk
https://www.youtube.com/channel/UCSIcyS9gAxQIYhR87uUYESA
Christian Falk ist ein Solist aus Bremen. Christian Falk macht Musik im Stil Singer-Songwriter & Popmusik. Christian Falk hat seit der Präsentation am 30/06/2019 insgesamt keine verifizierte Auftritte über Gigstarter bekommen.
Die Musik von Christian Falk wird beeinflusst durch bekannte Acts wie Faber, Johannes Oerding, Adel Tawil, Joris, Max Giesinger, Sarah Connor, Clueso, Phillip Poisel, Fortuna Ehrenfeld, Reinhard Mey, Konstantin Wecker. Diesen Einfluss hört man in Ihrer Musik bei Live Auftritten. Das Repertoire von Christian Falk umfasst nur eigene kompositionen.
Christian Falk nutzt die bühnenfreie Zeit, um sich musikalisch neu aufzustellen. Der Singer-Songwriter lässt elektronischen Einflüssen auf seiner neuen "Bunte Fische-Tour" mehr Raum und verbindet nun handgemachte Musik mit beatlastigen Elementen. Textlich bewegt sich Falk jedoch weiter auf breitem Feld: Utopien, Ängste, das ewige Thema der Liebe, Orientierungslosigkeit und klare Appelle finden sich in Falks Zeilen wieder.
20.10.2020 | Agata Ciurkot Trio
https://stadtlauscher.de/band/fyrm
Agata Ciurkot ist eine polnische Pianistin, die in Berlin lebt und Heimweh nach Bremen hat. Das Trio um die junge Pianistin, Agata Ciurkot spielt eigene Kompositionen, die nach dem letzten Ausflug in die Ostsee entstanden sind. Dort trifft sich die Schönheit und der Verfall und nach dem Rausch kommt die Melancholie… Zusammen mit ihren alten Freunden, Michael Haupt und Christian Klein wird sie eine Landschaft malen, in der man sich auf das große Bild als auch auf viele interessante Details fokussieren kann. Das Trio lässt einander viel Raum und erschafft eine Stimmung der Mühelosigkeit. Auch die lebendige Dynamik innerhalb der Band wird für Spannung sorgen. Die Musiker machen sich auf die Suche nach neuen Wegen und den eigenen Grenzen, wobei Genregrenzen sicherlich überschritten werden.
Besetzung:
Agata Ciurkot - Klavier
Michael Haupt - Kontrabass
Christian Klein - Schlagzeug
24.09.2020 | Tal Arditi Trio
https://www.jazz-fun.de/tal-arditi.html
Tal Arditi (geb. 1998) ist israelischer, in Berlin lebender Jazz-Gitarrist und Komponist.
Als junges Gitarrenwunder anerkannt, begann Tal im Alter von 16 Jahren mit dem Studium im prestigeträchtigen "Jazzinstitut" - Programm der "Rimon Music University". Im Alter von 18 Jahren schloss er auf der renommierten Rimon School of Music in Ramat Hasharon in der Nähe von Tel Aviv erfolgreich mit einem Jazz-Diplom ab und beschloss, nach Berlin zu ziehen.
In Berlin wurde Tal Arditi schnell zu einem der gefragtesten Musiker in der lokalen und internationalen Jazzszene und begann, regelmäßig in Clubs in ganz Europa sowie auf Festivals wie dem Umbria Jazz-Festival, dem Xjazz Festival, dem Red Sea Festival, dem Fusion Festival oder dem Open Air Keintal zu spielen .
Besetzung:
Guitar - Tal Arditi
Bass - Andreas Lang
Drums - Tobias Backhaus
28.02.2020 | Udo Klopke Akustik Duo
Udo Klopke – Gesang (Es gibt sicherlich wenige Sänger, die von sich behaupten können SEAL auf einer Probe vertreten, oder die Band für Marla Glen geleitet zu haben.)
Markus Bender – Bass (Mit 14 Jahren hielt Markus Bender seinen ersten Bass in der Hand. Die umfangreiche Plattensammlung der Eltern wollte eifrig nachgespielt werden, so unterschiedliche Künstler wie Markus Bender selbst.
Jan Wienstroer – Drums (Jan ist ein vielbeschäftigter Drummer. Neben der Udo Klopke Band spielt er u.a. als fester Schlagzeuger bei dem deutschen Singer/Songwriter Wolf Maahn.)
Besetzung:
Gesang - Udo Klopke
Bass - Markus Bender
Drums - Jan Wienstroer
31.01.2020 | Robert Carl Blank
http://robertcarlblank.de/index.html
Robert Carl Blank schafft es alleine mit seiner Gitarre und Stimme eine Masse von mehr als 1000 Menschen so zu verzaubern, dass jeder sich so besonders fühlt als würde er nur für ihn persönlich singen. Er schrieb Songs über seine Reisen durch die Welt, über seineEindrücke und Erfahrungen auf Reisen und als singender Wanderfalke. Lange getrieben von der Sehnsucht nach Veränderung, reiste er mit Gitarre und Fallschirm durch die Welt - seine Songs: Ein Reisetagebuch. Nach all den Jahren auf Achse, fühlt er sich heute angekommen, angekommen in seiner Wahlheimat Hamburg, angekommen in seiner Bestimmung als Sänger, aber auch als Produzent in seiner eigenen Produktionsstätte „Songwerft“ in Hamburg. Und trotz des festen Lebensmittelpunktes und den Aufgaben als Produzent, bleibt diese Neugier aufs Leben und die Lust auf Veränderung. Nun hat sich Singer-Songwriter Robert Carl Blank noch einmal neu erfunden und veröffentlicht sein erstes Album auf Deutsch. „Ungefähr genau hier“ erscheint im März/April 2024.
25.01.2020 | Frank Bridge Trio
Das „Frank Bridge Trio“, bestehend aus Hanna Thyssen (Sopran), Paul Bialek (Violine, Viola) und Monika Arnold (Klavier) widmet sich in seinem neuen Konzertabend „Come to me in my dreams“ den Werken der britischen Komponisten Frank Bridge und Ralph Vaughan Williams sowie ausgewählten Liedern von Johannes Brahms. Zu hören sind neben reinen Instrumentalkompositionen Lieder in Duobesetzung und Songs in der Triobesetzung Sopran, Violine und Klavier. Auf dem Programm stehen außerdem die „Zwei Gesänge für Singstimme, Viola und Klavier“ sowie weitere Lieder von Johannes Brahms.
Paul Bialek lebt als freischaffender Musiker in Worpswede und arbeitet mit einer Vielzahl von Kammerensembles und Orchestern, sowohl auf modernen als auch historischen Instrumenten.
Hanna Thyssen konzertiert als freiberufliche Lied- und Oratoriensängerin seit einigen Jahren im In- und Ausland und arbeitete mit verschiedenen namhaften Ensembles. CD- und Rundfunkproduktionen runden ihre künstlerische Tätigkeit ab.
Monika Arnold konzertiert als Liedbegleiterin und in verschiedenen kammermusikalischen Ensembles.
Besetzung:
Violine - Paul Bialek
Sopran - Hanna Thyssen
Klavier - Monika Arnold